Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei am Grenzübergang Ludwigsdorf (BAB 4) 20 Strafverfahren gegen Personen eingeleitet, die gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen haben. Bei den Kontrollen wurden Staatsangehörige aus Kolumbien, Belarus, Moldawien, Bosnien-Herzegowina und der Ukraine aufgegriffen, die versuchten, illegal nach Deutschland einzureisen.
Besonders brisant: Drei kolumbianische Staatsbürger konnten bei der Einreise keinen Reisepass vorlegen und hatten sich zudem bereits länger als die erlaubten 90 Tage im Schengen-Raum aufgehalten. Sie gaben an, in Polen zu leben und zu arbeiten, konnten jedoch keinen gültigen Aufenthaltstitel nachweisen. Die Bundespolizei stellte auch fest, dass ein Moldauer einen gefälschten Führerschein bei sich hatte. Alle betroffenen Personen wurden umgehend nach Polen zurückgewiesen.


