Am vergangenen Wochenende wurden im Hauptbahnhof Dresden und in internationalen Reisezügen gleich fünf Haftbefehle von der Bundespolizei vollstreckt. Während einige Inhaftierte ihre Freiheitsstrafe durch Geldbußen abwenden konnten, traf es einen 31-jährigen Bulgaren hart, der wegen Diebstahls mit Waffen gesucht wurde. Nachdem er zunächst nicht in der Lage war, die geforderte Strafe von 450 Euro zu zahlen, landete der Mann in der Zelle – doch mit der Unterstützung eines Bekannten konnte er schließlich freigelassen werden.
Ein 35-jähriger Deutscher, der im Zug nach Wien kontrolliert wurde, hatte ebenfalls Pech. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl wegen Bedrohung. Zuvor hatte er Cannabis dabei – die Beamten sicherten die Droge und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Er bezahlte seine Strafe von 90 Euro, wurde jedoch noch in derselben Nacht entlassen. Auch ein 20-jähriger Mann, der im Hauptbahnhof aufgegriffen wurde, entkam der Haft, indem er seine ausstehende Geldstrafe von 78,50 Euro beglich. Die Polizei hielt die Fahndungserfolge fest und zeigte damit, dass die Gesetze konsequent durchgesetzt werden.


