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Am 17. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Dresden zu einem Alarm wegen einer Reizstofffreisetzung in Neidersedlitz gerufen. Zwischen 20:25 und 22:15 Uhr klagten zahlreiche Personen über Atemnot sowie Augen- und Atemwegsreizungen. Die zunächst eintreffenden Einsatzkräfte forderten zusätzliche Unterstützung, was die Integrierte Regionalleitstelle Dresden dazu veranlasste, einen Massenanfall von Verletzten (MANV) auszurufen.

Insgesamt wurden rund 90 Einsatzkräfte mobilisiert, darunter Mitglieder der Berufsfeuerwehr sowie der Stadtteilfeuerwehren Wilschdorf und Weixdorf, mehrere Rettungswachen und die entsprechenden Führungsdienste. Auch der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und ein Leitender Notarzt waren im Einsatz. Die Krankenhäuser wurden vorsorglich über die bevorstehende Ankunft einer größeren Zahl von Patienten informiert.