Innerhalb von 24 Stunden wurde der Rettungsdienst in Dresden insgesamt 255 Mal alarmiert, wobei in 59 Fällen ein Notarzt erforderlich war. Der Rettungshubschrauber Christoph 38 kam sechs Mal zum Einsatz, zusätzlich führten die Einsatzkräfte 252 Krankentransporte durch. Gleichzeitig kämpfte die Feuerwehr in der Stadt gegen die Folgen eines Sturmtiefs, das mehrere umgestürzte Bäume und technische Hilfeleistungen notwendig machte. In der Hubertusstraße fiel eine 25 Meter hohe Linde auf eine Friedhofsmauer, und auf der Bautzner Straße beschädigte ein schwerer Ast einen Stromverteilerkasten. Insgesamt wurden 13 sturmbedingte Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst bewältigt.
In den Abendstunden des 30. Oktober wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem leerstehenden Gebäude gerufen, wo starkes Feuer und Rauch sichtbar waren. Die Einsatzkräfte verhinderten Schlimmeres, da das Gebäude unbewohnt war. Nach umfangreichen Löschmaßnahmen, bei denen auch eine Motorkettensäge eingesetzt wurde, konnte das Feuer gelöscht werden. Am Vormittag des 31. Oktober wurden weitere 16 Feuerwehrleute alarmiert, um einen Mülltonnenbrand in der Tieckstraße in der Dresdner Neustadt zu löschen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten in beiden Vorfällen.


