Am 1. Juni 2026 war die Stimmung in Eutritzsch angespannt. Die SG Handwerk Rabenstein brauchte dringend einen Sieg, um das Selbstvertrauen nach drei Niederlagen in Folge zurückzugewinnen. Und siehe da, das Team lieferte! Vor 130 Zuschauern auf dem Platz erzielten sie ein überzeugendes 4:2 gegen den SV Lipsia Eutritzsch in der Sachsenliga. Der Sieg kam nicht nur zur rechten Zeit, sondern festigte auch den dritten Tabellenplatz mit 59 Punkten. Ein kleiner Lichtblick in einer ansonsten herausfordernden Zeit.
Das Spiel begann jedoch alles andere als optimal für die Rabensteiner. Milan Havel brachte die Gäste aus Eutritzsch bereits in der zweiten Minute in Führung. Ein frühes Schocksignal, das die Rabensteiner aber nicht aus der Fassung brachte. Benjamin Anders glich in der 13. Minute aus, und nur acht Minuten später brachte Phil Mühlig Rabenstein mit 2:1 in Führung. Doch die Freude währte nicht lange, denn Maximilian Stöckmann sorgte in der 37. Minute für den 2:2-Pausenstand. Die ersten 45 Minuten waren ein Wechselbad der Gefühle!
Ein Spiel voller Wendungen
In der zweiten Halbzeit ging es dann weiter mit einem spannenden Hin und Her. Die Leipziger vergaben gleich zwei Großchancen zur Führung und hielten die Zuschauer in Atem. Doch es war Paul Schaltonat, der in der 75. Minute einen Strafstoß verwandelte und damit das 3:2 für Rabenstein erzielte. Er krönte seine Leistung schließlich mit einem weiteren Tor in der 89. Minute. Ein echtes Highlight für den Spieler und die Fans!
Trainer Ringo Delling war nach dem Spiel sichtlich erleichtert. Er kritisierte allerdings die Nachlässigkeit zu Beginn beider Halbzeiten. „Wir müssen konstanter spielen“, so Delling. Das ist ein Punkt, den das Team sicher im Training ansprechen wird. Der SV Lipsia Eutritzsch hingegen bleibt mit 21 Punkten auf dem 14. Platz und muss sich nun noch mehr anstrengen, um den Klassenerhalt zu sichern.
Rabensteins Weg zur Tabelle
Die SG Handwerk Rabenstein hat sich also mit diesem Sieg einen wichtigen Platz in der Tabelle gesichert. Dynamo Dresden II führt mit 66 Punkten, gefolgt von SG Taucha 99 mit 61 Punkten. Die Herausforderung, die Rabensteiner auf sich nehmen mussten, war groß, doch sie haben sie mit Bravour gemeistert. Es bleibt abzuwarten, ob sie diesen Schwung in die kommenden Spiele mitnehmen können.
Insgesamt war es ein spannendes Match, das die Zuschauer nicht so schnell vergessen werden. Der Fußball hat wieder einmal gezeigt, dass jede Minute entscheidend sein kann. Und während die Rabensteiner auf ihren Sieg anstoßen, bleibt für die Leipziger nur der Blick nach vorn – denn der Kampf um den Klassenerhalt ist noch lange nicht vorbei.




