Heute ist der 28.05.2026 und Leipzig ist mal wieder auf der Hut – oder besser gesagt, die Polizei hat die Augen offen. An insgesamt sechs Standorten in der Stadt werden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die Verkehrssicherheit steht ganz oben auf der Agenda der sächsischen Ordnungshüter, und das ist auch gut so. Schließlich soll jeder, der durch die Straßen von Leipzig cruist, sicher ans Ziel kommen.
Die aktuellen Blitzstandorte sind alles andere als geheim. Wer heute mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich vor allem in folgenden Straßen in Acht nehmen: Am Göhrenzer Weg in Lausen-Grünau darf man nur 30 km/h fahren – und das hat die Polizei um 12:27 Uhr gemeldet. Auch die Prendel-Allee in Stötteritz hat eine Tempolimit von 30 km/h, gemeldet um 12:23 Uhr. Und nicht zu vergessen die Menckestraße in Gohlis-Süd, wo zur gleichen Zeit ein Blitzer aufgetaucht ist. Selbst in der Pistorisstraße und der Prinz-Eugen-Straße muss man aufpassen. Letztere hat ebenfalls eine Begrenzung von 30 km/h, die um 11:57 Uhr registriert wurde. Auf der Leipziger Straße in Böhlitz-Ehrenberg sind sogar 50 km/h erlaubt, aber auch hier sollte man sich nicht zu sicher fühlen, denn die Polizei ist wachsam.
Die Funktionsweise der Blitzer
Wie funktioniert das Ganze eigentlich? Verkehrsradaranlagen sind da ganz schön pfiffig. Sie nutzen den Doppler-Effekt, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu bestimmen. Das bedeutet, dass ein Radarstrahl auf ein Auto geschickt wird und die Geschwindigkeit durch eine clevere Weg-Zeit-Berechnung ermittelt wird. Klar, es können auch mal Messfehler auftreten – etwa, wenn der Blitzer nicht optimal positioniert ist oder andere Störfaktoren ins Spiel kommen. Aber bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird das Fahrzeug fotografiert, und der Bußgeldbescheid landet dann irgendwann im Briefkasten des Fahrzeughalters. Wer denkt, dass er mit einem Einspruch gegen ein Bußgeld gut beraten ist, könnte recht haben – besonders wenn das Foto von schlechter Qualität ist oder andere Unstimmigkeiten auftreten.
Die mobile Blitzerei hat den Vorteil, dass sie an wechselnden Standorten eingesetzt werden kann. Das sorgt für eine gewisse Unberechenbarkeit – und genau das ist ja auch das Ziel. Schließlich soll das Autofahren regeltreu und sicher sein. Auch wenn es hierzulande im Jahr 2013 über 5.000 Autofahrer Punkte wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gesammelt haben, zeigen solche Maßnahmen Wirkung. Der Straßenverkehr soll sicherer werden.
Ein Blick auf die Verkehrszahlen
Das Thema Verkehrssicherheit ist nicht nur ein heißes Eisen in Leipzig, sondern auch deutschlandweit von großer Bedeutung. Wer sich für die aktuellen Verkehrszahlen interessiert, findet im Standardwerk „Verkehr in Zahlen“ (ViZ) des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur jede Menge Informationen. Vom täglichen Mobilitätsverhalten der Deutschen bis hin zu den Unfallzahlen – das Kompendium hat alles, was das Herz begehrt. Es wird jährlich herausgegeben und ist mittlerweile seit über 50 Jahren eine wertvolle Quelle für Daten und Statistiken. Und das Beste? Die aktuelle Ausgabe kann man ganz bequem im PDF-Format herunterladen – kostenlos!
Während die Verkehrssicherheit im Fokus steht, bleibt es spannend, wie die Polizei in Leipzig weiterhin für Ordnung auf den Straßen sorgt. Wer sich also in den nächsten Tagen in der Stadt bewegt, sollte besser etwas langsamer machen. Man weiß ja nie, wo der nächste Blitzer auftaucht.



