Inmitten der malerischen Kulisse des Werra-Meißner-Kreises hat Olaf Seibicke vor 100 Tagen das Ruder im Fünf-Sterne-Hotel Hohenhaus in Herleshausen übernommen. Seine Amtszeit könnte nicht aufregender sein – vollgepackt mit ehrgeizigen Zielen und klaren Ideen. Der Umbau des Schlosses, der parallel läuft, ist eine echte Herausforderung, doch Seibicke scheint mit einem frischen Wind in der Branche zu wehen.
Von der ersten Minute an fühlte er sich im Team willkommen, was ihm die Einarbeitung erleichterte. Nach nur sechs Wochen war die neue Homepage online – ein echter Meilenstein, wenn man bedenkt, wie schnell die digitale Welt sich verändert. Mit einer klaren Vision für das Hotel plant Seibicke eigene Veranstaltungen, darunter ein Auftritt von Gregor Gysi am 5. Juni und Marcel Reif am 25. Juni. Das wird spannend!
Ein Blick auf die Branche
Seibicke bringt eine beeindruckende Karriere mit – über 25 Jahre im Viersterne-Superior-Hotel Der Lindenhof in Gotha, und das nicht ohne Grund: 2018 wurde er zum „Hotelier des Jahres in Thüringen“ gekürt. Er ist zudem Vizepräsident der IHK Erfurt und im Präsidium des Dehoga Thüringen aktiv. Doch das Herzstück seiner Mission ist klar: die touristische Entwicklung im Werra-Meißner-Kreis zu beeinflussen.
Ein großes Anliegen des neuen Direktors ist die Ausbildungssituation in der Hotellerie. Seibicke kritisiert den Mangel an Berufsschulstandorten und möchte die Anzahl der Auszubildenden im Hohenhaus erhöhen. Er sieht die zentrale Lage und die unberührte Natur als unschätzbare Vorteile für den Tourismus. „Luxushotels wie Hohenhaus sollen als Vorbilder fungieren“, sagt er. Das klingt nach einer soliden Strategie!
Ein Marketingplan für die Zukunft
Ein weiterer wichtiger Punkt auf seiner Agenda ist die Entwicklung eines Marketingplans, der auf einer realistischen Ist-Analyse basiert und klare Tourismusziele definiert. Das klingt fast wie ein Aufruf zur Aktion – nicht nur für sein eigenes Hotel, sondern für die gesamte Branche. Seibicke möchte Hohenhaus zu einem der führenden Hotels in Deutschland entwickeln – und das mit dem Ziel, dass sich die Gäste wie „nach Hause kommen“ fühlen.
Die Herausforderungen sind groß, aber das Potenzial ist es auch. Wenn es Seibicke gelingt, die Ausbildungssituation zu verbessern und die Qualität des Tourismus in der Region zu steigern, könnte das viel Positives für die gesamte Branche bedeuten. Ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeitszeiten und Entlohnung sind ebenfalls Themen, die auf der Agenda stehen. Ein bisschen frischer Wind tut allen gut!
Ein Blick in die Zukunft
Während sich das Hotel Hohenhaus unter Seibickes Leitung weiter entwickelt, wird auch der Bereich der akademischen Weiterbildung immer relevanter. Für diejenigen, die sich in der Branche weiterqualifizieren möchten, bietet der Masterstudiengang Digital Transformation Management an der IST-Hochschule eine interessante Möglichkeit. Voraussetzung ist ein mindestens 6-semestriges wirtschaftswissenschaftliches Studium sowie Kenntnisse in Bereichen wie Unternehmensführung, Marketing und Wirtschaftsinformatik. Die Hotellerie ist in einem ständigen Wandel, und solche Programme könnten helfen, die nächste Generation von Führungskräften auszubilden.
Der Weg, den Olaf Seibicke mit dem Hohenhaus eingeschlagen hat, ist spannender denn je. Die Mischung aus Tradition und Innovation könnte der Schlüssel zu einem blühenden Tourismus in der Region sein. Wer weiß, vielleicht wird Hohenhaus bald nicht nur als Hotel bekannt sein, sondern als ein Ort, an dem Visionen Wirklichkeit werden.


