Heute ist der 6. Mai 2026, und in Holzhausen brodelt es gewaltig. Der TGSV Holzhausen steht vor einer der schwersten Entscheidungen in der Vereinsgeschichte: Soll man in der Kreisoberliga Rheingau-Taunus bleiben oder freiwillig in eine tiefere Klasse zurückziehen? Die Verantwortlichen haben bereits Kontakt zu Rheingau-Taunus-Fußballwart Erich Herbst aufgenommen, um sich über die Möglichkeiten und Konsequenzen eines Rückzugs zu informieren. Der Stichtag für die offizielle Bekanntgabe ist der 15. Mai. Da bleibt nicht mehr viel Zeit.
Ein Blick auf die aktuelle Situation des Vereins zeigt, dass man auf dem zehnten Platz der Kreisoberliga steht, und die nächste Partie gegen die SG Schlangenbad steht vor der Tür. Vor einem Jahr sorgte der Verein noch für Aufsehen, als man im Pokalfinale gegen den FC Waldems gewann und sich somit für den Hessenpokal qualifizierte. Damals war die Euphorie groß, unter den Augen von Spielertrainer Thorsten Barg und Alf Mintzel wurde der Meistertitel gefeiert und der Aufstieg in die Kreisoberliga vollzogen. Was ist nur geschehen?
Die Herausforderungen des Vereins
Es scheint, als ob der TGSV Holzhausen in eine Art Tal geraten ist. Die Schwierigkeiten, Neuzugänge zu gewinnen, drücken schwer auf den Schultern der Verantwortlichen. Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass man nicht alleine dasteht: Ein weiterer Kreisoberliga-Verein, die TSG Wörsdorf, denkt ebenfalls über einen freiwilligen Rückzug nach. Dabei hatte die TSG Wörsdorf für die kommende Saison gemeldet, wird jedoch in der Saison 2026/27 keine zweite Mannschaft stellen. Auch der SV Wallrabenstein hat bereits einen Antrag auf freiwilligen Abstieg eingereicht, was die Abstiegssituation in der Liga zusätzlich verkomplizieren könnte.
Diese Rückzüge könnten nicht nur den TGSV Holzhausen betreffen, sondern auch die gesamte Abstiegssituation in der Kreisoberliga und den darunterliegenden Ligen beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Der Druck wächst, und die Fragen stapeln sich: Was bedeutet das für die Zukunft des Vereins? Wie geht es weiter, wenn man den Schritt wagt, die Liga zu verlassen?
Ein Blick auf die Spielorganisation
Um die interne Organisation zu verbessern, gibt es auch Hinweise zur Spielberichterstattung und Ergebniskontrolle. Im DFBnet wird empfohlen, die Spiele mit der Spielberichtskennung zu überprüfen und Torschützen selbstständig zu korrigieren, solange dies möglich ist. Ein wenig kompliziert, aber so ist es eben im Amateurfußball! Wenn die Frist zur Selbstkorrektur abgelaufen ist, kann nur der Staffelleiter eingreifen. Es ist also wichtig, alle Details im Blick zu behalten.
Wer die Verantwortung für die Pflege der Staffeln und die Kontrolle der Ergebnisse hat, ist der Staffelleiter. Falls es Unstimmigkeiten gibt, sollten diese direkt an den zuständigen Staffelleiter gerichtet werden. Die Nutzung der Kontaktfunktion wird nur empfohlen, wenn nicht genügend Informationen vorliegen. Das klingt alles etwas formell, aber im Fußball muss man manchmal auch auf die Kleinigkeiten achten.
Die Situation in Holzhausen ist angespannt, aber gleichzeitig auch ein Spiegelbild der Herausforderungen, denen viele Amateurvereine gegenüberstehen. Es bleibt spannend, wie sich die Entscheidung des TGSV Holzhausen entwickeln wird und welche Auswirkungen sie auf die Zukunft des Vereins und die gesamte Liga haben könnte. Menschliches Engagement und die Liebe zum Spiel stehen hier im Vordergrund, und es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen die richtige Wahl treffen werden.


