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Heute ist der 17.05.2026 und in Miltitz, einem kleinen Ort im Kreis Bautzen, gibt es einen ganz speziellen Grund für erhöhte Aufmerksamkeit auf der S 94. Hier steht nämlich ein Blitzer, der um 12:09 Uhr gemeldet wurde. Wer das Tempolimit von 70 km/h überschreitet, muss ganz schön aufpassen – denn Raser und Drängler können schnell mit Bußgeldern und sogar einem Fahrverbot rechnen. Die Polizei führt in dieser Region regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch, und die temporären Messungen gelten für das gesamte Standortumfeld. Also, Augen auf und die Geschwindigkeit im Blick!

Es ist übrigens wichtig zu wissen, dass Blitzer-Apps und Radarwarner während der Fahrt in Deutschland nicht erlaubt sind. Ja, auch wenn der Kauf und Besitz dieser Geräte legal ist, die Nutzung ist es nicht. Nach der Straßenverkehrsordnung (§ 23 Abs. 1c StVO) dürfen keine Geräte betrieben werden, die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigen oder stören. Das gilt auch für Beifahrer, die vor dem Blitzer warnen wollen. Merke: Ein Autofahrer wurde schon verurteilt, weil seine Beifahrerin eine solche App sichtbar hatte. Also, lieber auf die eigenen Augen vertrauen!

Bußgeldbescheide und ihre Folgen

Wenn es dann doch mal passiert und man geblitzt wird, kommt ein Bußgeldbescheid ins Spiel. Dieser Bescheid informiert über die Sanktionen bei Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Ein Bußgeld kann ganz schön ins Geld gehen – auch mit Gebühren kann das teuer werden. Der Bescheid enthält alle wichtigen Infos: von der Beschreibung des Verstoßes über die Tatzeit und den Ort bis hin zu den angewendeten Bußgeldvorschriften und den möglichen Folgen. Und Achtung: Die Frist für den Erhalt eines Bußgeldbescheids beträgt in der Regel drei Monate. Wenn man da nichts hört, tritt die Verjährung ein. Wie sagt man so schön? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Man hat die Möglichkeit, gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen. Das geht sogar formlos, aber Vorsicht! Ein Einspruch kann auch nach hinten losgehen, denn es besteht kein Verschlechterungsverbot. Das bedeutet, dass bei einem Einspruch die Konsequenzen sogar härter ausfallen können. Wer seine Zahlung nicht innerhalb von zwei Wochen nach Eintritt der Rechtskraft erledigt, könnte ebenfalls mit Nachteilen rechnen. Es lohnt sich, die Fristen und Regelungen genau im Blick zu haben – wer nicht fragt, bleibt dumm!

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Das Blitzer-Universum in Deutschland

Die Nutzung von Handys am Steuer ist ebenfalls ein großes No-Go. Hier drohen Bußgelder von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. Wer sich als aufmerksamer Autofahrer verhalten möchte, sollte sich auch nicht von Geräten ablenken lassen, die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzeigen. Im europäischen Ausland ist die Regelung für Radarwarngeräte nicht einheitlich. In vielen Ländern sind sie ebenfalls verboten und die Strafen können durchaus hoch sein. In Belgien drohen sogar Gefängnisstrafen bei Wiederholungstätern! Da kann man sich schon überlegen, ob man nicht lieber auf die Geschwindigkeit achtet, anstatt sich mit dem Gesetz anzulegen.

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In Österreich, Italien und Kroatien ist es hingegen erlaubt, POIs in Navigationsgeräten zu nutzen, die vor Blitzer-Standorten warnen. Aber hierzulande sollte man einfach die Tempolimits einhalten – das ist die sicherste Methode, um ein Blitzerfoto zu vermeiden. Und ganz ehrlich: Ein schönes Bild von der Aussicht ist allemal schöner als der Schnappschuss vom Blitzer!