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Im Zoo Leipzig gibt es Neuigkeiten: Das 13 Monate alte Rote Pandaweibchen Kamala erhält nun Gesellschaft von einem Rote Pandamännchen namens Asa. Asa, der aus einem französischen Zoo stammt, hat sich bereits in den rückwärtigen Gehegen eingelebt und wird in den kommenden Wochen die erste Bekanntschaft mit Kamala und den Außenanlagen suchen. Dies markiert eine positive Entwicklung für den Zoo, besonders nachdem das letzte Zuchtpaar im vergangenen Jahr verstorben ist. Zoodirektor Prof. Jörg Junhold äußerte seine Freude über die neuen Tiere und hegt die Hoffnung auf eine harmonische Interaktion zwischen Kamala und Asa sowie die Möglichkeit zukünftigen Nachwuchses.

Kamala kam im Mai aus Frankreich nach Leipzig und hat sich schnell an ihre neuen Gegebenheiten gewöhnt. Sie erkundet aktiv ihre Umgebung in der Hochgebirgslandschaft Himalaya und zeigt ein friedliches Zusammenleben mit den benachbarten Schneeleoparden und Schopfhirschen. Die Integration von Asa wird von den Zoo-Mitarbeitern mit Spannung verfolgt, da nicht nur die Tiere, sondern auch die Besucher von dieser Neugier profitieren können.

Artenschutz und Sensibilisierung

Zusätzlich werden an beiden Tagen Fotografien erstellt, um die Erinnerungen festzuhalten. Um auf die Situation der Roten Pandas aufmerksam zu machen, findet am 17. und 18. September ein gemeinsamer Fototermin mit Panda-Gesichtern statt. Kommentierte Fütterungen der Roten Pandas sind ebenfalls eingeplant, um den Besuchern einen direkten Einblick in das Leben der Tiere zu geben. Der Förderverein des Zoos plant, Spenden für eine neue Panda-Anlage zu sammeln. Die Erlöse aus dem Verkauf von Kalendern und Buttons fließen in dieses Projekt.

Herausforderungen für die Rote-Panda-Population

Die Rote Panda-Population ist in den letzten zwei Jahrzehnten auf etwa 10.000 Tiere geschrumpft, hauptsächlich aufgrund des Verlusts ihres Lebensraums durch Fragmentierung und Abholzung. Der Zoo Magdeburg unterstützt das Red Panda Network (RPN) mit 2.500 Euro jährlich und beteiligt sich aktiv an einem Wiederaufforstungsprojekt, um die Lebensbedingungen für die Tiere zu verbessern. Zudem ist der Zoo seit 2015 Teil des EAZA Ex-situ Programms (EEP) für Rote Pandas.

Die Bemühungen der Zoos in Leipzig und Magdeburg stehen im Zeichen des Artenschutzes und der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Gefahren, denen Rote Pandas gegenüberstehen. Mit positiven Schritten und der Hoffnung auf Nachzuchten führt die Zootierpflege in Leipzig und Magdeburg den notwendigen Dialog über den Schutz dieser faszinierenden Tiere.