RB Leipzig hat heute eine bedeutende Trainerverpflichtung bekannt gegeben. Ole Werner, zuvor Trainer von Werder Bremen, übernimmt das Ruder bei den Roten Bullen. Dieser Wechsel kommt nach über dreieinhalb Jahren in Bremen, in denen Werner die Mannschaft erfolgreich zurück in die Bundesliga führte und zweimal beinahe das europäische Geschäft erreichte. RB Leipzig zahlt für den Wechsel eine Ablöse im niedrigen einstelligen Millionenbereich, die mit erfolgsabhängigen Boni ansteigen kann, und Werner unterschreibt einen Vertrag bis zum Sommer 2027.
Wie RBLive berichtet, ist die Trainerverpflichtung nicht unumstritten. In einer Fan-Umfrage auf dem Onlineportal Deichstube äußert sich eine Mehrheit der befragten Werder-Fans in gespaltenen Meinungen. Von den insgesamt 5.000 Teilnehmern der Umfrage gaben 41,4 Prozent an, sich für Werner über seinen Wechsel zu freuen. Gleichzeitig lehnen 21,6 Prozent den Wechsel strikt ab, während 37 Prozent angeben, dass es ihnen egal ist.
Meinungen der Werder-Fans
Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass nur ein Fünftel der Fans aus Bremen Bedenken gegen den Trainerwechsel äußert. Dies steht im Kontrast zur positiven Bilanz, die Werner bei Werder Bremen hinterließ. Nach der Ablehnung einer Vertragsverlängerung bei den Norddeutschen ist dieser Wechsel ein klarer Schritt für seine Karriere. Die Tatsache, dass 41,4 Prozent der Befragten Werner den Schritt gönnen, spricht für die Wertschätzung, die er bei den Anhängern genoss.
Durch den Trainerwechsel spart Werder Bremen zudem rund 2,5 Millionen Euro Gehalt, die sie für das freigestellte Trainer-Trio eingespart haben. Ole Werner bringt seine beiden Co-Trainer, Tom Cichon und Patrick Kohlmann, mit nach Leipzig, was auf eine weitere Kontinuität in der Teamleitung hinweist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Wechsel von Ole Werner zu RB Leipzig sowohl von Freude als auch von Skepsis unter den Werder-Fans begleitet wird. Die sportlichen Ambitionen, die Werner nun in Leipzig verfolgen wird, könnten einen neuen Impuls sowohl für ihn als auch für den Verein geben.



