Im Regionalligaspiel zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena kam es zu einem spannenden Duell, das für die Leipziger mit einem 1:2-Niederlage endete. Lok hatte in der ersten Halbzeit durch ein Kopfballtor von Stefan Maderer in der 48. Minute die Führung übernommen. Trotz dieser anfänglichen Überlegenheit schaffte es das Team nicht, den Vorsprung zu halten. Jena, das zu Beginn der Partie ideenlos wirkte, drehte das Spiel nach einem personellen Wechsel.
Kevin Lankford erzielte in der 55. Minute mit einem präzisen Freistoß aus 25 Metern den Ausgleich für Jena. In der 84. Minute war es dann Emeka Oduah, der das Spiel zu Gunsten der Jenaer mit dem 2:1 schloss. Trainer Volkan Uluc lobte die Leistung seines Teams nach der Wende, während der Lok-Coach Jochen Seitz mit der Verteidigung bei Standardsituationen haderte. Die Niederlage ist für Lok Leipzig besonders bitter, da sie nun seit fünf Spielen auf einen Sieg warten müssen.
Spitzenreiter im Visier
Durch den Sieg gegen Lok konnte Jena den Rückstand auf den Tabellenführer Probstheida auf sieben Punkte verkürzen, hat jedoch noch zwei Spiele weniger auf dem Konto. Mit 52 Punkten stehen sie punktgleich mit dem 1. FC Lok, jedoch mit einer besseren Tordifferenz. Um den direkten Aufstieg noch zu realisieren, benötigt Jena weitere sechs Punkte. Das nächste Spiel wird gegen die BSG Chemie Leipzig stattfinden, während Lok gegen Babelsberg antreten muss.
Die Situation in der Tabelle bleibt angespannt. Lok Leipzig sieht sich nun damit konfrontiert, dass der direkte Wiederaufstieg nur noch rechnerisch möglich ist. Fans und Verantwortliche sind besorgt über die aktuelle Form des Teams, das sich in einer kritischen Phase der Saison befindet.
In einem anderen Bereich der Regionalliga brachte der Hallesche FC seine Anhänger mit einem 3:1-Sieg gegen den Chemnitzer FC zum Jubeln. Trotz der kritischen Stimmen der Fans aufgrund der Entscheidung, keinen Lizenzantrag zu stellen, scheint die Mannschaft unter Trainer Robert Schröder gut in Form zu sein. Der Chemnitzer FC selbst hat die Lizenz für die 3. Liga beantragt und rangiert aktuell auf Platz vier.
Die Spannung in der Regionalliga Nordost bleibt weiterhin hoch, mit Teams, die um Aufstieg und Platzierungen kämpfen. Der FSV Zwickau, aktuell mit 42 Punkten und einem Spiel weniger auf Rang fünf, ist ebenfalls nicht aus dem Rennen. Sie konnten sich in den letzten Partien stabilisieren und sind mittlerweile seit drei Spielen ohne Niederlage.
- Nächste Spiele:
- Jena gegen BSG Chemie Leipzig
- Lok gegen Babelsberg
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