Heute, am 10. Mai 2026, war es wieder einmal soweit: Das Lokalderby zwischen der SG Schönau II und der SG Ramsau/Berchtesgaden fand im malerischen Stadion von Schönau am Königssee statt. Bei bestem Fußballwetter, unter strahlend blauem Himmel, fanden sich etwa 350 Zuschauer ein, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Die Stimmung war elektrisierend, die Fans am Rande der Tribüne feuerten ihre Jungs lautstark an. So stellte sich jeder das perfekte Derby vor.
In der ersten Halbzeit legte die SG Schönau II vor und brachte das Publikum zum Jubeln. Ahmad Hawramani sorgte in der 39. Minute für die Führung, und die Freude schien grenzenlos. Doch so schnell kann es gehen – der Spielverlauf nahm eine Wendung. In der zweiten Hälfte kam die SG Ramsau/Berchtesgaden zurück ins Spiel. Maximilian Rehlegger erzwang in der 70. Minute den Ausgleich und ließ die Herzen der Ramsauer Fans höher schlagen. Was dann folgte, war ein echter Krimi!
Ein spannendes Finale
Die letzten Minuten waren an Dramatik kaum zu überbieten. In der Nachspielzeit, genauer gesagt in der 90.+2 Minute, erhielt Tobias Fegg von Schönau II eine Gelb-Rote Karte. Ein Moment, der alles verändern sollte. Mit einem Mann weniger in den eigenen Reihen war die Verunsicherung bei den Gastgebern spürbar. Und dann, in der 90.+3 Minute, war es Franz Piatke, der den entscheidenden Treffer für die SG Ramsau/Berchtesgaden erzielte. Der Jubel kannte keine Grenzen! Der Sieg festigte den vierten Platz in der Tabelle für die Ramsauer. Schönau II bleibt auf dem fünften Rang – die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben.
Doch dies war nicht das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Ein zuvor absolviertes Duell endete ohne Tore. Das 0:0, das in einem anderen Spiel stattfand, war eher von Mangel an zwingenden Chancen geprägt. Nur 120 Zuschauer waren bei diesem Aufeinandertreffen anwesend und sahen ein Spiel, das eher von Taktik als von spektakulären Toren geprägt war. Justin Stromitzky von Schönau hatte in der 25. Minute die Möglichkeit, doch sein Schuss wurde von Torhüter Michael Wagner pariert. Ansonsten blieb es eher ruhig auf dem Platz.
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