Schönau im Mühlkreis ist in Aufbruchsstimmung! Der neu gestaltete Ortsplatz, ein echtes Herzstück der Gemeinde, wird am kommenden Wochenende mit einem bunten Eröffnungsfest gefeiert. Vom 15. bis 17. Mai wird hier ordentlich was geboten – und das ist nicht nur ein Schuss in den Ofen, sondern ein wahres Fest für alle Sinne!
In den letzten zwei Jahren hat sich auf dem Kernecker-Areal viel getan. Unter der Federführung der Real Treuhand Linz und dem Architekturbüro Schneider-Lengauer-Pühringer aus Neumarkt wurde ein Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 13 Millionen Euro realisiert. Hier entstanden nicht nur ein Musikprobenlokal und ein Kindergarten für fünf Gruppen, sondern auch 17 Wohnungen und einige Geschäftslokale. Die Raiffeisenbank Mühlviertler Alm hat hier die Initiative ergriffen und sogar eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen integriert. Jetzt kann man sagen: Schönau hat wirklich alles, was das Herz begehrt!
Ein Fest für die Sinne
Das Eröffnungsfest am Freitag, dem 15. Mai, beginnt um 19 Uhr mit einem Auftaktabend im Festzelt – da wird nicht nur Bier angezapft, sondern auch die Stimmung auf Hochtouren gebracht. Am Samstag, dem 16. Mai, geht’s dann richtig rund: Ab 14 Uhr stehen die „City Games“ auf dem Programm. Hier kann man sich bei verschiedenen Ortsplatzspielen messen. Und wer den Ehrgeiz hat, kann sich um 17 Uhr bei der Siegerehrung freuen. Ein Sternmarsch der Musikkapellen um 18 Uhr wird das Fest musikalisch abrunden. Am Sonntag, dem 17. Mai, startet der Tag mit einem Gottesdienst um 8.30 Uhr, gefolgt von einem Festakt mit Frühschoppen um 10 Uhr. Wer Lust hat, kann bis 15 Uhr beim Tag der offenen Tür vorbeischauen und die neuen Räumlichkeiten erkunden.
Bürgermeister Herbert Haunschmied hebt die Bedeutung der Begrünung des neuen Ortsplatzes hervor. Hier wurde nicht nur an den praktischen Nutzen gedacht, sondern auch die Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz sind zentrale Aspekte der Gestaltung. Die Vorkehrungen zur Hitzeentwicklung und Bewässerung zeigen, dass auch an heiße Sommertage gedacht wurde. Und das Kaffeehaus „Palero“ sorgt für eine lebendige Atmosphäre im Ortskern. Man kann sich also auf viele gemütliche Stunden dort freuen!
Fortschritte und Herausforderungen
Doch nicht alles lief glatt – im Kindergarten gab es kurz vor Schulschluss einen Wasserschaden. Die Gruppenräume sind glücklicherweise unbeschädigt, aber im Dachgeschoss und im Technikraum sieht es nicht so rosig aus. Die Trocknungsarbeiten sind im Gange, und die Kindergartenkinder wurden über die Sommerferien provisorisch in der Schule untergebracht. „Hoffentlich ist der Kindergarten bis zum Schulstart bezugsfertig“, so Haunschmied optimistisch.
Der Bau des neuen Ortszentrums ist das größte Vorhaben der Gemeinde und schreitet zügig voran. Der Unterbau ist bereits fertig, und die Bauarbeiten verlaufen im Zeitplan. Im Rahmen der Infrastrukturverbesserungen wurden auch 1,5 Kilometer Güterwege saniert, und die Barrierefreiheit im Amtsgebäude wurde durch einen Lift und automatische Türen deutlich verbessert.
Ein Blick über den Tellerrand
Der Erfolg solcher Projekte ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch eine Frage der Planung und Umsetzung. In Wien beispielsweise wird viel Wert auf eine starke öffentliche Infrastruktur gelegt, die auch in Krisenzeiten Stabilität und Versorgungssicherheit schafft. Investitionen in solche Projekte sind entscheidend für die Lebensqualität der Bürger. Das zeigt sich auch in Schönau, wo die Gemeinde ihren Haushalt ausgleichen kann, unterstützt durch Förderungen von Land und Bund. Die effiziente Nutzung der Finanzmittel wird stetig betont, was für ein gesundes Wachstum der Gemeinde spricht.
Schönau ist also auf einem guten Weg! Der neue Ortsplatz und die damit verbundenen Projekte sind nicht nur ein Zeichen für Fortschritt, sondern auch ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird. Die Vorfreude auf das große Fest ist riesig, und sicherlich wird der Ortsplatz schon bald zum neuen Treffpunkt für Jung und Alt!



