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Heute ist der 4. Juni 2026 und in Seehausen gibt’s mal wieder Neuigkeiten aus der Welt der Verkehrsüberwachung. Am 2. Juni, zwischen 13:45 und 17:45 Uhr, wurde auf der B 189 eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Dabei haben sich 46 Fahrzeuge nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gehalten. Der schnellste Fahrer – und ich sag mal, das war kein Rennen – wurde mit sagenhaften 91 km/h geblitzt. Man fragt sich, wo die Eile herkam. Vielleicht war’s ein heißer Tipp für ein Eis oder ein Fußballspiel? Egal, die Polizei hat hier ihre Pflicht getan.

Doch das ist nicht alles, was die Polizei in der Region beschäftigt. Am 3. Juni um 10:50 Uhr gab’s eine Verkehrskontrolle in der Krumker Straße in Osterburg. Ein 52-jähriger Mann, der mit einem VW Caddy unterwegs war, fiel negativ auf. Ein Atemalkoholtest brachte es an den Tag: 0,83 Promille. Da heißt es für ihn, den Schlüssel abzugeben und dem Fahrzeug gute Reise zu wünschen – die Weiterfahrt wurde untersagt, und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Ein kleiner Hinweis für alle: Ab 0,5 Promille wird’s teuer – 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen, wenn man an die Konsequenzen denkt.

Ein besorgniserregender Vorfall

Ein anderes Thema, das die Gemüter bewegt, ist ein Vorfall, der sich am 29. Mai gegen 18:30 Uhr in der Stadtseeallee ereignete. Ein unbekannter Mann hat ein 9-jähriges Mädchen auf eine unangebrachte Weise angesprochen. Glücklicherweise blieb das Mädchen körperlich unversehrt, was einem sicherlich einen Stein vom Herzen fallen lässt. Die Polizei in Stendal sucht nun nach Zeugen. Der beschriebene Mann ist etwa 170 bis 180 cm groß, schlank, hat eine große Nase, ein Tattoo (Tiermotiv) am Arm, trug ein weißes T-Shirt und schwarze Jeans und fuhr auf einem blauen Fahrrad. Eltern sind aufgefordert, ihre Kinder für den Umgang mit fremden Personen zu sensibilisieren. So etwas möchte man einfach nicht erleben müssen.

Wenden wir uns zurück zu den Verkehrssündern. Alkohol am Steuer ist nicht nur ein heißes Thema, sondern auch ein gefährliches. Für Fahranfänger und alle unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot – 0,0 Promille! Wer darüber hinausgeht, muss mit Konsequenzen rechnen. Ab 0,3 Promille können bereits strafrechtliche Maßnahmen drohen, und ab 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig. Da helfen auch keine Ausreden mehr, und der Führerschein könnte schneller weg sein, als einem lieb ist.

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Die möglichen Folgen

Die Bußgelder können erheblich steigen, vor allem bei Wiederholungsfällen. Wer schon mal aufgefallen ist, darf sich auf eine Geldbuße von bis zu 1.500 Euro einstellen, wenn er bereits zweimal mit Alkohol am Steuer erwischt wurde. Und das sind nicht die einzigen Folgen – Aufbauseminare, längere Probezeiten und im schlimmsten Fall die MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) können die bittere Realität für die Betroffenen sein. Ein kleiner Schluck kann große Wellen schlagen.

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Die Polizei macht ihre Arbeit, um die Straßen sicherer zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass die Menschen aus diesen Vorfällen lernen und sich der Gefahren bewusst sind. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol und eine gewissenhafte Fahrweise sind nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer von großer Bedeutung. Das Leben ist schließlich zu wertvoll, um es leichtfertig aufs Spiel zu setzen.