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Heute ist der 30.04.2026 und die Vorfreude auf den Kinostart von „Donkey Days“ am 25. Juni 2026 wächst. Der Film, der mit einer Laufzeit von 1 Stunde und 48 Minuten im Drama-Genre angesiedelt ist, verspricht nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch tiefgehende emotionale Auseinandersetzungen. Im Zentrum der Handlung stehen die Schwestern Anna und Charlotte, die in einem ständigen Konkurrenzkampf zueinander leben, geprägt von den Erwartungen ihrer Mutter Ines. Eine Rückkehr ins Elternhaus in Norddeutschland bringt alte Wunden und Geheimnisse ans Licht, darunter eine versteckte Asche und eine Verbindung zu einer ungarischen Eselfarm. Im Verlauf der Geschichte entwickeln die Schwestern ein neues Vertrauen zueinander und navigieren durch die komplexen Verstrickungen ihrer Familiengeschichte.

In den Hauptrollen glänzen Jil Krammer als Anna und Susanne Wolff als Charlotte, während Hildegard Schmahl die Rolle der Ines verkörpert. Der Film, produziert von Family Affair Films und Junafilm unter der Regie von Rosanne Pel, wird an verschiedenen Drehorten in Deutschland und den Niederlanden realisiert. Die Premiere findet am 28. September 2025 beim Filmfest Hamburg statt, und die offizielle Website bietet bereits weitere Informationen sowie Trailer.

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Entwicklung des Drehbuchs war ein kontinuierlicher Prozess, der während der mehr als einjährigen Dreharbeiten in fünf Blöcken ständig angepasst wurde. Produzentin Floor Onrust und der Regisseur betonen die Bedeutung der Themen, die im Film angesprochen werden, insbesondere die Beziehung von Frauen zu ihrem Körper und den gesellschaftlichen Standards, die oft an sie gestellt werden. Der Regisseur hebt hervor, dass die psychischen Belastungen, unter denen Frauen leiden, symptomatisch für ein problematisches soziales Konstrukt sind.

Besonders spannend ist die Wahl der Schauspielerinnen: Jil Krammer, die in ihrer ersten Filmrolle zu sehen ist, wurde durch Street Casting entdeckt. Regisseur Rosanne Pel favorisiert die Zusammenarbeit mit unerfahrenen Schauspielerinnen, um authentische Darstellungen zu erzielen. Die Casting-Agentin Deborah Congia hatte die Herausforderung, Schauspielerinnen zu finden, die offen für ungewisse Projekte sind, was für die Umsetzung der schwierigen Szenen entscheidend war.

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Symbolik und visuelle Gestaltung

Der Film spielt in der Gegenwart in einer privilegierten Familie in Hamburg und Schleswig-Holstein und zeigt das Haus der Mutter als surreal und chaotisch, mit Anzeichen von Verfall. Eine ikonische und abstrakte Darstellung der Mutterfigur thematisiert das problematische Erbe, und die Einführung einer jüngeren Version der Mutter vertieft die Geschichte. Esel, die als symbolisches Element fungieren, entstanden aus einer Probeübung und fügen eine interessante visuelle Ebene hinzu.

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Die Zusammenarbeit mit Kamerafrau Aafke Beernink betont Flexibilität und Spontaneität im Set-Design, das eine 360-Grad-Drehung und die Nutzung vorhandener Requisiten ermöglichte. Die Schauspielerinnen konnten sogar ihre Kostüme selbst auswählen, was zu einer noch authentischeren Atmosphäre beiträgt. Die Filmmusik von Ella van der Woude unterstützt die emotionalen Zustände und trägt zur Gesamtatmosphäre des Films bei.

„Donkey Days“ verspricht also nicht nur ein packendes Drama, sondern auch eine tiefgehende Reflexion über die Beziehungen zwischen Frauen und die Herausforderungen, die sie bewältigen müssen. Damit reiht sich der Film in die wertvolle Tradition von Werken ein, die sich mit gesellschaftlichen Themen und menschlichen Emotionen auseinandersetzen und dürfte ein Highlight der kommenden Kinowoche werden.