Heute ist der 20.05.2026, und während sich die Blüten in Mauchen in voller Pracht entfalten, feiert der Ja-Verein Mauchen mit einem fröhlichen Blick zurück auf ein Jahr voller Aktivität. Bei der Hauptversammlung im Ja-Treff, wo die Luft nach frischem Kaffee und frischem Gebäck roch, blickte die Vorsitzende Ruth de St. Jon, die mit einem schelmischen Lächeln die Puppe Julia zum Leben erweckte, auf die vielen Highlights des Jahres 2025 zurück. Es ist wirklich bemerkenswert, was dieser Verein, gegründet im Jahr 2012, für die älteren und hilfebedürftigen Menschen in der Region leistet. Mit etwa 250 ehrenamtlichen Helfern wird dafür gesorgt, dass Pflegebedürftige in ihrem gewohnten Umfeld leben können – ein echtes Stück Heimat und Gemeinschaft!
Während der Versammlung wurden die Errungenschaften des vergangenen Jahres gewürdigt. Protokollführerin Edith Schattmaier erinnerte sich an das Dorffest, das vor 150 Jahren nach einem verheerenden Großfeuer gefeiert wurde. Das hat nicht nur Geschichte, sondern auch eine Verbindung zur Gegenwart! Im August 2025 fand ein Workshop zur Struktur in der Vorstandschaft und Geschäftsleitung statt, der die Weichen für die Zukunft stellte. Am 2. Januar 2026, zum Beispiel, öffnete das neue s’Lädeli seine Türen – ein weiterer Schritt in die richtige Richtung für die Dorfgemeinschaft.
Ein starkes Miteinander
Die Zahlen sprechen für sich: 440 Klienten wurden im Jahr 2025 von 280 Helfern betreut, und insgesamt wurden 28.034 Einsatzstunden in der Nachbarschaftshilfe geleistet. Das sind fast so viele Stunden, wie ein Mensch in drei Jahre bringen könnte! Dabei gab’s auch Raum für gesellige Treffen, wie die fünf Helferstammtische und die zehn Fortbildungsangebote, die durchgeführt wurden. Auch der Ja-Seniorentreff, der jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindet, wird immer beliebter. Das zeigt, dass der Verein nicht nur Hilfe bietet, sondern auch Raum für Begegnung und Austausch schafft.
Ein Highlight war sicherlich die Teilnahme am Stühlinger Frühling und am Herbstfest in Bonndorf mit einem Infostand. Hier wurde nicht nur informiert, sondern auch geschaut, wie die Gemeinschaft weiter wachsen kann. Und die Fasnacht? Die wurde mit einer köstlichen Gulaschsuppe gefeiert – das ist doch ein Grund zum Feiern! Und auch wenn Irene Kramer von einem kalkulierten Minus in der Kasse berichtete, so lässt sich doch sagen, dass das Herz des Vereins, die Gemeinschaft, stark bleibt.
Gemeinsam in die Zukunft
Ein großer Schritt in die Zukunft wurde durch das Projekt „Mauchen Macht’s“ initiiert, das die Dorfbewohner aktiv zur Mitgestaltung einlädt. Die Dorfgenossenschaft setzt auf Gemeinschaftskraft und Nachhaltigkeit. Hier wird Tradition mit frischen Ideen kombiniert, und der Dorfladen als Begegnungsort ist ein strahlendes Beispiel dafür. „Mauchen Macht’s – und deine Ideen machen den Unterschied!“ – dieser Aufruf zur Mitgestaltung ist nicht nur ein Slogan, sondern eine Einladung an alle, unabhängig vom Alter, sich einzubringen und gemeinsam die Zukunft des Dorfes aktiv zu gestalten.
Das Jahr 2026 verspricht ebenfalls aufregende Aktionen, wie die Stubete zum Tag des Nachbarn, einen Tanzabend, einen Musikerstammtisch und sogar ein Repaircafé im Herbst. Am 4. November wird eine jährliche Dankeschön-Feier für die Helferinnen und Helfer stattfinden – ein kleiner, aber feiner Weg, um die Herzen und die Hände, die das Dorf am Laufen halten, zu würdigen. Die Versammlung stimmte auch einer Satzungsänderung zu und wählte ein neues Dreier-Vorstands-Team, das frischen Wind in die Geschicke des Vereins bringen wird. Ruth de St. Jon, Patrizia Hirsch und Edgar Keller werden nun die Geschicke leiten, während Edith Schattmaier als Protokollführerin erhalten bleibt. Es wird spannend sein zu sehen, welche neuen Ideen und Initiativen unter ihrer Führung aufblühen werden.
So bleibt Mauchen ein lebendiges Beispiel für das, was passiert, wenn Menschen zusammenkommen, um das Leben in ihrem Dorf zu bereichern. Inmitten aller Herausforderungen und Veränderungen ist die Gemeinschaft hier in Mauchen stark, lebendig und voller Ideen. Und das ist es, was letztlich zählt.



