VAR-Fehler schockt: Leipzigs Ehrentreffer wird nach Bayern-pleite gestrichen!
RB Leipzig erlebte am 23. August 2025 einen herben Rückschlag, als das Team im Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen den FC Bayern München mit 0:6 unterlag. Doch nicht nur das Ergebnis schockte die Leipziger, sondern auch die Umstände rund um ein jedoch aberkanntes Tor von Antonio Nusa in der 66. Minute.
Der Schiedsrichter Florian Badstübner sowie seine Assistenten hatten einen Regelverstoß in der Freistoßausführung von Castello Lukeba nicht bemerkt. Anstelle den Freistoß korrekt auszuführen, dribbelte Lukeba den Ball, was laut den Regeln zu einem direkten Freistoß für Bayern hätte führen müssen. Joshua Kimmich, Kapitän des FC Bayern, protestierte vehement gegen die Entscheidung und erhielt dafür eine Gelbe Karte.
VAR-Fehler räumt DFB ein
Nach einer mehrminütigen Unterbrechung und Kontakt zwischen Schiedsrichter Badstübner und VAR Tobias Welz wurde der Treffer von Nusa zurückgenommen. Alex Feuerherdt, der Leiter der Kommunikation und Medienarbeit der DFB Schiri GmbH, räumte den Fehler ein und bestätigte, dass der VAR in diesem Fall nicht hätte eingreifen dürfen. Die Überprüfung der Freistoßausführung gehört nicht zu den Aufgaben des VAR, wie in sportschau.de und br.de berichtet wurde.
Obwohl dieser Vorfall für Aufregung sorgte, ließ der DFB wissen, dass es keine sportrechtlichen Konsequenzen für den FC Bayern erwarten werden. Laut den DFB-Regeln wird ein Spiel auch bei unzulässigen Situationen und Entscheidungen während einer Videoüberprüfung gewertet. Dies bedeutet, dass eine Aberkennung des 6:0-Sieges bei einem eventuellen Einspruch der Leipziger ausgeschlossen ist.
Das Spiel im weiteren Kontext
Die Partie selbst war von Anfang bis Ende von Bayern dominiert. Nach dem Schlusspfiff blieb RB Leipzig nicht nur ohne Punkte, sondern erfuhr auch einen empfindlichen Dämpfer für die Saison. Das Fehlen von VAR-Fairness wirft Fragen auf, jedoch räumt der DFB die Verantwortung für die Fehlentscheidung in dieser speziellen Situation eindeutig ein.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können, um die Integrität des Spiels zu sicherzustellen und die Fans nicht mit fragwürdigen Entscheidungen zu verunsichern. Das Auftreten eines derartigen Problems bei einer hochkarätigen Eröffnungspartie zeigt, wie wichtig klare Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen im Profifußball sind.



