Heute ist der 22.05.2026, und in Leipzig ist es mal wieder soweit: Die mobilen Radarfallen sind unterwegs! An insgesamt fünf Straßen in der Stadt achten sie darauf, dass wir uns an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Wer hier zu schnell unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern auch ordentlich Punkte in Flensburg. Besonders in der Hohentichelnstraße, wo nur 50 km/h erlaubt sind, könnte es für den ein oder anderen schnell unangenehm werden.
Hier sind die aktuellen Standorte der Radarfallen: In der Liebigstraße (04103 Mitte, Zentrum-Südost) wird heute um 20:05 Uhr geblitzt. Auch auf der B2 (04129 Nord, Eutritzsch) droht um 19:12 Uhr ein Blitz bei 90 km/h. Die Hohentichelnstraße hat wie erwähnt eine Begrenzung auf 50 km/h. Wer hier um 19:08 Uhr zu schnell fährt, wird sicher nicht ungeschoren davonkommen. Auch die Zwickauer Straße und die Rostocker Straße sind betroffen. Es ist also ratsam, in diesen Bereichen ein wenig langsamer zu fahren und die Augen offen zu halten.
Die Folgen von Geschwindigkeitsüberschreitungen
Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht nur ein Ärgernis – sie sind auch die häufigste Unfallursache auf unseren Straßen. Ein Bußgeld kann hier schnell ins Geld gehen. Innerorts liegt das Bußgeld für Geschwindigkeitsüberschreitungen bei bis zu 800 Euro, wenn man mehr als 70 km/h zu schnell ist! Ein echter Schock für viele, die es mit dem Gaspedal übertreiben. Aber auch schon ab 11 km/h gibt’s 50 Euro und ab 26 km/h kann ein Fahrverbot von einem Monat verhängt werden. Ja, das kann ganz schön ins Kontor schlagen, besonders wenn man die Zeit im Hinterkopf hat. Immerhin – die meisten Verstöße verjähren nach drei Monaten, solange der Fahrer nicht ermittelt werden kann.
Das Verbot von Radarwarngeräten und Blitzer-Apps sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden. Laut Paragraf 23 Absatz 1b der Straßenverkehrsordnung ist es verboten, solche elektronischen Hilfsmittel zu nutzen oder mitzuführen. Das könnte für den ein oder anderen, der auf diese Technologien setzt, eine unangenehme Überraschung sein.
Gesetzesänderungen und neue Regelungen
Am 14. März 2013 wurde die Bußgeldkatalog-Verordnung geändert, und seitdem hat sich einiges getan. Neue Regelungen, die im Jahr 2024 in Kraft traten, bringen zusätzliche Strafen für Verstöße. Für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen mit Notbremsassistenzsystem gilt nun, dass diese bei Geschwindigkeiten über 30 km/h eingeschaltet sein müssen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen. Da wird einem schon ganz anders, wenn man sich die neuen Regeln vor Augen führt!
Zusätzlich gibt es eine Reihe von Änderungen, die die Verkehrssicherheit noch weiter verbessern sollen. Unerlaubte Nutzung einer Rettungsgasse? Da wird’s teuer – zwischen 200 und 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister. Man muss sich fragen, ob das wirklich nötig ist, aber die Zahlen sprechen für sich: Es gibt einfach zu viele Verkehrsunfälle. Die Höchstgeschwindigkeit innerorts beträgt 50 km/h, und auch auf Autobahnen wird empfohlen, nicht schneller als 130 km/h zu fahren. Wer diese Richtgeschwindigkeit überschreitet, könnte im Falle eines Unfalls mit einer Mithaftung konfrontiert werden.
In Leipzig und darüber hinaus bleibt es also spannend, wenn es um das Thema Geschwindigkeit und Verkehrssicherheit geht. Jeder, der mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich der Verantwortung bewusst sein und die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten. Schließlich ist es nicht nur die eigene Sicherheit, die auf dem Spiel steht, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Und das ist doch das Wichtigste, oder?


