Die Vorfreude ist groß! Am 13. Juni 2026, also genau einen Tag vor dem Weltblutspendetag, lädt die Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) zu einer ganz besonderen Sonderblutspende ein. Zwischen 10 und 16 Uhr können alle Interessierten in der Blutbank, die in der Johannisallee 32, Haus 8 beheimatet ist, nicht nur ihr wichtiges Lebenselixier spenden, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. Führungen und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sorgen dafür, dass der Besuch nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam wird.
Alle Blutspender:innen dürfen sich über eine kleine Überraschung freuen – und das ist doch ein feiner Anreiz! Die Aktion hat das Ziel, die Blutversorgung vor den Sommerferien stabil zu halten. Dr. Raymund Buhmann, kommissarischer Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin (ITM), hebt hervor, wie entscheidend Blutspenden für verschiedene medizinische Bereiche sind. Schließlich ist es nicht nur ein bisschen Flüssigkeit, die wir spenden – es sind Hoffnung und Leben, die wir weitergeben.
Ein Blick auf die Geschichte
Die Blutbank hat eine lange und stolze Geschichte, die bis zum ersten überregionalen Blutspendeaufruf am 8. Dezember 1933 zurückreicht. Seitdem hat sich viel getan! Das ITM versorgt das UKL rund um die Uhr mit Blutprodukten und beliefert auch andere Einrichtungen. Interessant ist, dass fast jeder ab 18 Jahren, der mehr als 50 kg wiegt und gesund ist, Blut spenden kann. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass ist ebenfalls erforderlich. Wer unsicher ist, ob er spenden kann, sollte sich keine Sorgen machen – Fragen zu Medikamenten oder Vorerkrankungen können vorab oder direkt vor Ort geklärt werden.
Im Vorfeld des Weltblutspendetags, der auf den Geburtstag von Karl Landsteiner zurückgeht – ja, der Mann, der das AB0-Blutgruppensystem entdeckte – ist die Spendebereitschaft besonders wichtig. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft zur hohen Spendebereitschaft auf, denn die Sommermonate bringen oft einen Rückgang an Blutspenden mit sich. Feiertage und Großsportereignisse wie die Fußball-EM tragen dazu bei, dass die Menschen weniger Zeit für das Spenden finden. Dabei sichern Blutspender die Versorgung von kranken und schwerverletzten Menschen an 365 Tagen im Jahr.
Ein Aufruf zur Solidarität
Die aktuelle Situation ist herausfordernd. Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden benötigt – und das nicht nur in der Stadt, sondern auch in den umliegenden Regionen. In Hessen und Baden-Württemberg sind täglich über 2.700 Blutkonserven erforderlich. Das DRK bietet sogar täglich rund 20 mobile Blutspendetermine an, damit jeder die Möglichkeit hat, einen Beitrag zu leisten. Denn eine Blutspende dauert nur etwa 15 Minuten und kann bis zu drei Leben retten. Wie cool ist das denn?
Wir hoffen, dass viele von euch die Gelegenheit nutzen, am 13. Juni in die Blutbank des UKL zu kommen und dabei nicht nur zu spenden, sondern auch ein Stück Geschichte mitzuerleben und die Mitarbeiter:innen kennenzulernen, die sich mit viel Engagement um die Blutversorgung kümmern. Letztlich sind es die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen – und das gilt auch für das Blutspenden!




