Am 1. Mai 2026 dürfen wir uns über einen Neuzugang in der Geschäftsstelle Leipzig freuen: Hans Jurdeczka ist zurück! Nach einem Jahr im Trainee-Programm der IG Metall, wo er an verschiedenen Orten in Deutschland wertvolle Erfahrungen gesammelt hat, kehrt er nun in seine Heimatstadt zurück. Das Besondere an seiner Rückkehr? Er übernimmt ein Erschließungsprojekt, das die ehrenamtlichen Strukturen in den Betrieben der IG Metall stärken soll. Ein wichtiges Ziel, das er sich gesetzt hat, ist die Befähigung der Kolleginnen und Kollegen zur Mitbestimmung in ihren Betrieben.
Schon seit 2024 ist Hans ein aktives Mitglied der IG Metall und hat zunächst in der Jugendarbeit in Leipzig gearbeitet. Während seines Trainee-Programms hat er nicht nur die Grundlagen des Organizing-Grundsatzes erlernt, sondern auch die Möglichkeit, seine Leidenschaft für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Region zu entfalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den spanischsprachigen Kolleginnen und Kollegen. Da Hans selbst Spanisch spricht, möchte er Sprachbarrieren abbauen und eine Brücke für den Austausch schaffen.
Erschließungsprojekte und Engagement
Was genau bedeutet es, ein Erschließungsprojekt zu übernehmen? Ganz einfach: Es geht darum, neue Wege zu finden, um die Gemeinschaft innerhalb der Gewerkschaft zu stärken und die Mitglieder in ihren Rechten und Möglichkeiten zu unterstützen. Hans plant, Workshops und Informationsveranstaltungen zu organisieren, die speziell auf die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen zugeschnitten sind. Kontaktmöglichkeiten in spanischer Sprache sollen ebenfalls eingerichtet werden, um sicherzustellen, dass jeder die Chance hat, gehört zu werden.
Ein Blick über den Tellerrand zeigt, dass die Herausforderungen nicht nur in Leipzig, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands ähnlich sind. In Gaggenau hat Alexander vor Kurzem seine Arbeit in der Geschäftsstelle aufgenommen. Er hat ebenfalls ein Trainee-Programm der IG Metall erfolgreich durchlaufen und bringt seine Erfahrungen aus der Jugendarbeit und Betriebsratsarbeit in seine neue Rolle ein. Mit seinem Engagement als Jugend- und Auszubildendenvertreter hat er sich bereits einen Namen gemacht und ist nun Teil eines gemeinsamen Erschließungsprojekts im Bezirk Baden-Württemberg.
Beide, Hans und Alexander, sind lebendige Beispiele dafür, wie junge Menschen in der Gewerkschaft aktiv Verantwortung übernehmen und sich für die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Sie zeigen, dass es möglich ist, Brücken zu bauen – sowohl zwischen den Generationen als auch zwischen verschiedenen Sprach- und Kulturgruppen. In Zeiten, in denen die Arbeitswelt sich ständig verändert, sind solche Initiativen nicht nur wünschenswert, sondern notwendig.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Projekte entwickeln und welche Ideen die beiden in die Tat umsetzen werden. Sicher ist, dass die IG Metall unter ihrer Führung neue Impulse erhalten wird.



