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Die Vorfreude in Leipzig könnte bald auf eine kalte Überraschung treffen. Ab dem 31. Mai 2026 wird es in mehreren Stadtteilen der Stadt für sechs Tage kein Warmwasser und keine Fernwärme geben. Das betrifft vor allem die Gebiete Zentrum Süd, Zentrum Südost, Südvorstadt, Connewitz, Marienbrunn sowie Teile von Lößnig und Dölitz-Dösen. Die Stadtwerke Leipzig haben das schon frühzeitig angekündigt, um die Anwohner nicht kalt zu erwischen – im wahrsten Sinne des Wortes!

Die notwendigen Bauarbeiten, für die diese Unterbrechung nötig ist, werden als spürbare Belastung wahrgenommen. Doch keine Sorge, für die betroffenen Haushalte gibt es eine Lösung: Die Stadtwerke verteilen Schwimmbad-Gutscheine! Pro Person gibt es zwei Gutscheine im Wert von jeweils fünf Euro, die für den Eintritt in die Schwimmbäder und Freibäder der Leipziger Sportbäder genutzt werden können. So kann man sich trotzdem eine Auszeit im kühlen Nass gönnen, während zu Hause das Wasser kalt bleibt.

Gutscheine und Abholzeiten

Die Gutscheine können ab dem 26. Mai im Kulturzentrum naTo abgeholt werden. Es lohnt sich, den Personalausweis oder eine Meldebescheinigung dabei zu haben, um den Wohnsitz in den betroffenen Gebieten nachzuweisen. Die Ausgabezeiten sind vom 26. bis 30. Mai jeweils von 12 bis 18 Uhr. Am 31. Mai selbst gibt es keine Gutscheine, aber ab dem 1. Juni kann man sich erneut in der gleichen Zeit bedienen. Wichtig zu wissen: Diese Gutscheine sind vom 31. Mai bis 5. Juni 2026 gültig.

Die eingelösten Gutscheine können an den Kassen aller Leipziger Sportbäder während der öffentlichen Badezeiten verwendet werden. Das bedeutet: Eine Stunde Eintritt im Sportbad an der Elster, in der Grünauer Welle oder im Sportbad am Rabet, oder ganztägiger Eintritt in allen anderen Schwimmhallen und Freibädern. Einziger Wermutstropfen: Eine Barauszahlung der Gutscheine ist ausgeschlossen – aber hey, wer braucht schon kaltes Wasser, wenn man im Freibad planschen kann?

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Hintergründe der Unterbrechung

Die Maßnahmen sind notwendig, um die Südvorstadt West an das bestehende Fernwärmenetz anzubinden. Lars Ziegler, Betriebsingenieur für Fernwärme, erklärt, dass damit eine stabile und klimafreundliche Wärmeversorgung geschaffen werden soll. Auch wenn die Unterbrechung eine Unannehmlichkeit darstellt, wurden die Arbeiten sorgfältig vorbereitet. Das Ziel ist es, zukünftige Störungen zu minimieren und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Technisch notwendig ist die Integration einer neuen Armatur in die bestehende Leitung, was bedeutet, dass das Leitungssystem für einige Tage außer Betrieb genommen werden muss.

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Der Sommer ist sicherlich nicht die schlechteste Zeit für solche Bauarbeiten. Um die Auswirkungen auf die Anwohner zu minimieren, wurden diese Arbeiten gezielt in den Frühling gelegt. Außerdem bleibt die Trinkwasserversorgung während der gesamten Zeit gewährleistet und unbeeinträchtigt. Wer sich fragt, ob er während der Maßnahmen mit zusätzlichen Kosten rechnen muss, kann aufatmen: Verbrauchskosten fallen während dieser Zeit nicht an.

Für alle, die in den betroffenen Postleitzahlen wohnen (04103, 04107 im Stadtbezirk Mitte und 04275, 04277, 04279 im Stadtbezirk Süd), ist es also höchste Zeit, sich die wichtigen Infos zu merken – und vielleicht auch ein paar Schwimmreifen einzupacken! Die Stadtwerke haben alles im Blick, um die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, und bieten sogar eine Hotline für Mieter an, falls Fragen aufkommen sollten.