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Heute ist der 29.05.2026 und wie immer an einem Freitag gibt es in Leipzig wieder einige mobile Radarkontrollen. Die Stadt ist, wenn man so will, auf Geschwindigkeitsjagd. An gleich acht Standorten wird der Verkehr überwacht, und die Lage der Kontrollen kann sich jederzeit ändern. Wer denkt, er könnte ungestört mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen brettern, sollte besser aufpassen – denn die Blitzer stehen bereit!

Aktuell sind die Radarkontrollen an folgenden Orten aktiv: In der Nürnberger Straße, wo Tempo 30 gilt, wurde am späten Abend um 20:21 Uhr gemessen. Auch die Schönauer Landstraße ist heiß begehrt mit zwei Meldungen – einmal um 20:07 Uhr bei 50 km/h und noch einmal um 19:29 Uhr. Die Messe-Allee in Mockau-Nord, die Merseburger Straße in Burghausen-Rückmarsdorf, die Ludwig-Erhard-Straße sowie die Lene-Voigt-Straße in Probstheida – alle haben ihre eigenen Geschwindigkeitslimits und Zeiten, die zur Vorsicht mahnen. Geschwindigkeitsüberschreitungen können teuer werden – die Bußgelder sind nicht zu verachten!

Die Sicherheit im Blick

Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung sind nicht nur eine Frage des guten Benehmens, sondern können auch schwerwiegende Folgen für Leben und Gesundheit haben. Das zeigen die Unfallstatistiken, die eine hohe Unfallhäufigkeit bei Geschwindigkeitsüberschreitungen aufzeigen. Besonders gefährlich wird es an Kreuzungen, wo die Missachtung von Rotlicht zu schweren Unfällen führen kann. Leipzig hat sich daher das Ziel gesetzt, die Verkehrssicherheit durch regelmäßige Kontrollen zu erhöhen. Es wird nicht nur auf die Geschwindigkeiten geachtet, auch die Rechtsgrundlagen wie die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) und die Verordnung über Geldbußen stehen im Mittelpunkt der Überwachung.

Fahrzeugführer sollten sich auch darüber im Klaren sein, dass die Nutzung von Blitzer-Apps auf Smartphones nicht strafbar ist, solange sie nicht während der Fahrt aktiv genutzt werden. Aber Vorsicht: Separate Blitzerwarner, die betriebsbereit sind, können zu einer strafbaren Handlung führen. Nach § 23 StVO ist es zudem untersagt, elektronische Hilfsmittel zur Anzeige oder Störung von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu benutzen oder mitzuführen. Wer sich nicht daran hält, kann schnell in Schwierigkeiten geraten.

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Technik und Tücken

Die modernen Messgeräte, die in Leipzig zum Einsatz kommen, sind vielfältig. Von Poliscan Speed über die mobilen Lasermessgeräte bis hin zu den Traffistar-Modellen – die Technik ist auf dem neuesten Stand. Allerdings zeigen Studien, dass die Laserblitzer anfällig für Messfehler sind, besonders wenn sie mobil eingesetzt werden. Eine Untersuchung von 14.783 Bußgeldbescheiden hat ergeben, dass über 56% der Messungen fehlerhaft sind. Merkwürdig, oder? Da fragt man sich schon, wie sicher solche Messungen wirklich sind!

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Zusätzlich drohen höhere Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts im Vergleich zu außerorts. Innerhalb geschlossener Ortschaften kann man ab einer Überschreitung von 31 km/h mit einem Fahrverbot rechnen. Und die Punktevergabe ist ebenfalls klar: Für 21-30 km/h gibt es einen Punkt, während bei 31 km/h innerorts oder 41 km/h außerorts bereits zwei Punkte fällig werden. Kompliziert? Vielleicht. Aber es ist wichtig, die Regeln zu kennen und sich daran zu halten, wenn man sicher durch Leipzig fahren möchte.