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Im Helios Park-Klinikum Leipzig wurde ein bemerkenswerter medizinischer Fortschritt erzielt: 50 Patienten haben eine patientenindividuelle Schulterendoprothese erhalten. Diese innovative Lösung ist besonders für Menschen gedacht, die aufgrund unfallbedingter Schäden im Schultergelenk, Arthrose, Rheuma oder Defekten der Rotatorenmanschette mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kämpfen. Wie Helios Gesundheit berichtet, sind konservative Therapien in diesen Fällen oft nicht ausreichend, was eine operative Versorgung notwendig macht.

Besonders erwähnenswert ist, dass herkömmliche Implantate bei großen knöchernen Defekten, die durch Abnutzung oder frühere Operationen entstehen, häufig an ihre Grenzen stoßen. In solchen Situationen sind patientenindividuelle Implantate, die mithilfe von Computertomographie zielgenau geplant und gefertigt werden, äußerst hilfreich.

Moderne Implantationstechniken

Schulterprothesen dienen dazu, geschädigte Gelenkflächen im Glenohumeralgelenk zu ersetzen. Die Auswahl des geeigneten Prothesenmodells erfolgt basierend auf dem Ausmaß und der Lokalisation der Schädigung. Laut Informationen von Gelenk Klinik können entweder Totalendoprothesen, die sowohl den Oberarmkopf als auch die Gelenkpfanne erneuern, oder Teilprothesen eingesetzt werden, die lediglich den Oberarmkopf ersetzen.

Die Implantation wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert zwischen ein und zwei Stunden. Der Zugang erfolgt meist über den Deltamuskel, und die Sehnen der Rotatorenmanschette werden nach der Implantation wieder befestigt. Das **Bewegungsspektrum** der Prothese ist maßgeblich von den umliegenden Muskeln und Sehnen abhängig.

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Strategien für eine erfolgreiche Rehabilitation

Nach der Operation beginnt die Rehabilitation bereits am ersten Tag mit physiotherapeutischen Übungen. Patienten können in der Regel nach etwa drei Monaten wieder eine alltagstaugliche Beweglichkeit erreichen. Sportliche Aktivitäten dürfen nach der Operation schrittweise aufgebaut werden; empfohlen werden unter anderem Nordic Walking, Joggen und Schwimmen.

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Patienten haben häufig Fragen zu verschiedenen Aspekten der Prothesenimplantation, einschließlich der Haltbarkeit der Implantate, der Dauer der Arbeitsunfähigkeit sowie der Schmerzbehandlung nach der Operation. Die Lebensdauer von Schulterprothesen wird durchschnittlich auf zehn Jahre oder mehr geschätzt. Kontraindikationen für die Implantation sind akute oder chronische Infektionen sowie Verletzungen des Nervus axillaris, Osteonekrose und Osteoporose.