Heute ist der 28.05.2026 und in Leipzig, genauer gesagt in Gohlis-Nord, gibt es wieder einmal Neuigkeiten in der Verkehrssicherheit. Sechs mobile Blitzer wurden installiert, die an verschiedenen Standorten in der Stadt zum Einsatz kommen. Wer jetzt denkt, dass die Standorte immer gleich bleiben, der irrt sich gewaltig. Die Blitzer können sich ständig ändern, was bedeutet: Überraschung ist hier angesagt!
So wurden heute gleich mehrere Blitzer gemeldet. Auf der B186 in Hartmannsdorf-Knautnaundorf, beispielsweise, dürfen die Fahrzeuge nicht schneller als 70 km/h fahren – und das könnte ein paar Autofahrer ganz schön ins Schwitzen bringen. In der Höltystraße in Meusdorf hingegen liegt die Geschwindigkeitsgrenze bei 30 km/h. Hier blitzt es um 16:21 Uhr. Und auch in Schleußig auf der Pistorisstraße, wo ebenfalls 30 km/h erlaubt sind, wird um 16:11 Uhr geblitzt. Es ist also ganz klar: Wer hier zu schnell unterwegs ist, der kann mit einem Bußgeld und möglicherweise sogar einem Fahrverbot rechnen!
Die Standorte der Blitzer
Hier eine kurze Übersicht über die aktuellen Standorte der Blitzer in Leipzig:
- B186 (Südwest, Hartmannsdorf-Knautnaundorf): 70 km/h, 16:41 Uhr
- Höltystraße (Südost, Meusdorf): 30 km/h, 16:21 Uhr
- Pistorisstraße (Südwest, Schleußig): 30 km/h, 16:11 Uhr
- Hermann-Liebmann-Straße (Ost, Volkmarsdorf): 30 km/h, 15:15 Uhr
- Rehbacher Straße (Südwest, Knautkleeberg-Knauthain): 30 km/h, 15:01 Uhr
- Menckestraße (Nord, Gohlis-Süd): 30 km/h, 12:10 Uhr
Die Blitzer in Sachsen sind nicht nur in Leipzig aktiv, sondern auch in anderen Städten. Die Idee dahinter? Ganz einfach: das Unfallrisiko verringern! Und das funktioniert tatsächlich – die Zahlen sprechen für sich. Ein Blitzer auf der Maximilianallee in Leipzig hatte im Jahr 2017 sage und schreibe 20.853 Tempoverstöße registriert. Das sind nicht gerade wenige!
Rechtslage und Blitzerwarnungen
Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte, ist die rechtliche Lage. In Deutschland sind Radarwarner und Apps zur Blitzerwarnung verboten. Laut dem Paragraf 23, Absatz 1b der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist der Einsatz elektronischer Hilfsmittel zur Anzeige von Verkehrsüberwachungsmaßnahmen untersagt. Das heißt, dass man sich auf die eigenen Augen (und Ohren) verlassen muss, wenn man nicht ins Netz der Verkehrsüberwachung geraten möchte.
Wer doch mal zu schnell fährt, der wird nicht nur mit einem Bußgeld bestraft, sondern erhält auch einen Anhörungsbogen. Darin sind personenbezogene Daten sowie der genaue Verstoß aufgeführt – da bleibt kein Platz für Ausreden. Und die möglichen Sanktionen? Die können von Bußgeldern über Punkte in Flensburg bis hin zu Fahrverboten reichen. Das sollte man sich gut überlegen!
Ein Blick in die Zukunft
Ein spannender Ausblick: Ab 2024 wird die Darstellung der Kontrollergebnisse des Verkehrskontrolldienstes (VKD) überarbeitet. Diese neue Form soll dazu dienen, die Ergebnisse differenzierter und tiefer gegliedert zu präsentieren. Man spricht hier von sensorischen und manuellen Verkehrskontrollen. Das Ziel? Eine bessere Übersicht und Transparenz, die auch das Zusammenspiel zwischen dem ehemaligen Mautkontrolldienst und dem Straßenkontrolldienst berücksichtigt. Es bleibt also spannend, wie sich die Verkehrssituation in den kommenden Jahren entwickeln wird!
Für alle Verkehrsteilnehmer in Leipzig heißt es jetzt also: Augen auf und das Tempo im Blick behalten! Wer weiß, wo der nächste Blitzer steht, könnte sich ganz schön den Geldbeutel schonen. Und vielleicht bleibt der ein oder andere unliebsame Brief aus dem Bußgeldkatalog ja dann auch aus!




