Ein ganz besonderes Ereignis steht vor der Tür! Am Dienstag, den 10. November 2026, wird in Salzburg-Wals/Grünau ein Fußballspiel stattfinden, das quasi wie ein Relikt aus einer anderen Zeit wirkt. Denn die Amateur-Auswahlen aus Österreich und Deutschland treten gegeneinander an – und das ist das erste Amateur-Länderspiel zwischen diesen beiden Nachbarländern seit 50 Jahren! Der letzte Vergleich, 1976 in Augsburg, ging mit 4:1 für Deutschland aus. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die österreichischen Kicker sich revanchieren! Das Match wird von der Grassroots-Initiative ANTFA organisiert, und es ist keine Veranstaltung des ÖFB oder DFB, was das Ganze noch interessanter macht.

Die beiden Teams bestehen aus Spielern, die noch keinen Fuß in die Profiligen gesetzt haben. Das heißt, hier geht es um echte Amateure, die aus den Regionalligen kommen. Während Deutschland mit Akteuren aus fünf Regionalligen antreten wird, bringt Österreich eine Auswahl aus vier Regionalligen – die besten Amateurspieler sind hier gefragt! Und um die Kader zu bestimmen, wurde sogar auf künstliche Intelligenz zurückgegriffen. Das ist schon fast futuristisch, oder? Über ein sechsmonatiges Hybridscouting wurden die Spieler ausgewählt, unterstützt von UEFA-lizenzierten Trainern.

Der österreichische Kader

Der österreichische Kader ist eine spannende Mischung aus jungen Talenten und etwas erfahreneren Spielern. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren können wir uns auf eine dynamische Truppe freuen. Im Tor stehen Christian Steinlechner vom SC Imst und Franz-Ferdinand Eselböck von USV Scheiblingkirchen. In der Verteidigung tummeln sich Spieler wie Cedric Ulrich und Fabian Dörflinger. Im Mittelfeld wird es mit Cem Üstündag und Dominik Schmidt ordentlich zur Sache gehen, und die Angreifer Michael Wild und Paul Staudinger sind sicher heiß darauf, die deutschen Abwehrreihen ins Wanken zu bringen.

Die Trainer Mario Lapkalo, Peter Madritsch und Sebastian Dietrich haben die Auswahl zusammengestellt und bringen eine Menge Erfahrung mit. Lapkalo, ein UEFA-A-Lizenz-Trainer, hat zuletzt bei SV Seekirchen trainiert und weiß, wie man Teams aufbaut. Die gesamte Initiative hat das Ziel, den Spielern eine größere öffentliche Bühne zu bieten und internationale Erfahrungen zu sammeln, was in der Amateurfußballwelt nicht ganz alltäglich ist.

Ein Blick in die Vergangenheit

Die Wurzeln der Amateur-Nationalmannschaften reichen bis in die 60er Jahre zurück, als die UEFA den Amateur Cup ins Leben rief. Österreich gewann 1967 den ersten Titel, während Deutschland 1974 triumphierte. Der Wettbewerb wurde aufgrund unterschiedlicher Definitionen des Amateurstatus schließlich eingestellt, aber die Tradition, Amateurteams gegeneinander antreten zu lassen, lebt weiter. In den letzten Jahren hat die Initiative „AMATEUR NATIONALTEAMS – COMEBACK“ bereits sechs internationale Spiele organisiert und dabei 15 Spielern und einem Trainer den Sprung zu Profivereinen ermöglicht. Das spricht Bände über die Qualität dieser Spieler!

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Das bevorstehende Match wird nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Zuschauer ein großes Ereignis. Die Vorfreude ist greifbar, auch wenn noch nicht alle Details zu TV- und Streaming-Übertragungen feststehen. Aber die Spannung steigt, und die Fans dürfen sich auf ein spannendes Fußballspiel freuen, das die Leidenschaft des Amateurfußballs in den Mittelpunkt rückt. Und wer weiß, vielleicht erleben wir ja eine kleine Sensation!