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Heute, am 20. Mai 2026, zeigt Leipzig ein buntes Gesicht voller Kultur und Gemeinschaftsgeist! Einhundert Synagogen sind bildlich in der Stadt vertreten, präsentiert von Alex Jacobowitz, der an diesem Abend im Ariowitsch-Haus seinen Bildband „100+ Synagogen in Deutschland“ vorstellt. Diese Sammlung ist nicht nur ein Projekt von beeindruckender Dimension, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis der Vielfalt jüdischer Sakralarchitektur in Deutschland. Wer hätte gedacht, dass es so viele Geschichten hinter diesen Mauern gibt? Jacobowitz, ein gelernter Musiker, Fotograf und Autor, wird mit Dr. Nora Pester über die architektonischen Schönheiten und die bewegte Geschichte dieser Gotteshäuser sprechen.

Aber das ist noch lange nicht alles, was Leipzig heute zu bieten hat! Der Vorverkauf für das Sommertheater im Grassi startet ebenfalls heute. Die Premiere des Stücks „Ein Königreich für einen Ball“ steht am 1. Juli 2026 auf dem Programm. Eine kreative Fusion aus Shakespeare und Fußball, aufgeführt von talentierten Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig – das klingt doch nach einem unvergesslichen Abend!

Radeln für die Zukunft

In Grünau-Nord wird es sportlich! Oberbürgermeister Burkhard Jung lädt zur Oberbürgermeister-Radtour unter dem Motto „50 Jahre Grünau – auf neuen Wegen durch die Stadt“ ein. Die Tour beginnt um 16 Uhr am Cottaweg am RB-Trainingszentrum und führt über etwa 7,8 Kilometer mit fünf Stationen bis zum Schulzentrum Miltitzer Weg. Hier wird der ADFC Leipzig e. V. Vorschläge zur Verbesserung der Radwege präsentieren – das ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung! Und nicht zu vergessen: Die Versprechen von Jung aus dem Herbst 2022, Verbesserungen für Rollstuhlfahrer und Rollatoren an der Wolfgang-Heinze-Straße umzusetzen, stehen immer noch im Raum. Wir hoffen, dass hier bald echte Fortschritte sichtbar werden.

Und während die Räder über den Asphalt rollen, wird im Johannapark das Bürgersingen zur wöchentlichen Institution. Bis zum 9. September 2026 gibt es jeden Mittwoch von 17 bis 18 Uhr die Möglichkeit, gemeinsam zu singen. Ein offenes Angebot für alle Generationen – das zieht regelmäßig rund 200 Teilnehmer an, die seit 2015 Teil dieser tollen Gemeinschaft sind. Es ist einfach schön zu sehen, wie Musik Menschen zusammenbringt, unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenssituation.

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Ein Blick in die Geschichte

Doch zurück zu den Synagogen: Juden leben seit dem 4. Jahrhundert in Deutschland, und die wachsenden Gemeinden errichteten prächtige Gotteshäuser. Viele dieser Synagogen haben die Zeit überdauert, während andere den Wirren des Krieges zum Opfer fielen. Nach 1945 wurden viele Synagogen verkauft oder abgerissen, oft ohne die dazugehörige Gemeinde. Die Initiative „100+ Synagogen in Deutschland“ zeigt nun die Vielfalt und die anhaltende Bedeutung dieser Orte auf. Von über tausend Jahre alten Gebetshäusern bis hin zu neuen Synagogen, die von wiederbelebten Gemeinden errichtet wurden – diese Geschichten sind wichtig und verdienen es, erzählt zu werden.

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In Leipzig sind die Überreste dieser Geschichte oft unsichtbar, und die Sichtbarkeit der ehemaligen Synagogen im Stadtbild ist eher gering. Viele stehen leer oder sind in Ruinen. Das Bewusstsein für diese Orte und deren Geschichte zu schärfen, ist ein zentrales Anliegen der Foundation for Jewish Heritage, die in Europa, einschließlich Deutschland, die Synagogen katalogisiert hat. Es gibt nur noch knapp 100, die als jüdische Gotteshäuser genutzt werden, während fast 800 überlebende Gebäude andere Funktionen übernommen haben.

Diese Geschichten sind nicht nur Teil der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart. Sie erzählen von der Resilienz und dem unerschütterlichen Geist der jüdischen Gemeinden, die trotz aller Widrigkeiten weiter bestehen. Alex Jacobowitz’ Buch wird dazu beitragen, diese Geschichten lebendig zu halten und ein Stück der jüdischen Kultur ins Rampenlicht zu rücken – und das ist mehr als nur eine Hommage an die Architektur. Es ist eine Feier des Lebens und der Gemeinschaft.