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Leipzig, eine Stadt voller Geschichte und Kultur, feiert ein ganz besonderes Jubiläum: Die DEFA, die Deutsche Film-Aktiengesellschaft, wurde am 17. Mai 1946 gegründet und hat seitdem die deutsche Filmlandschaft maßgeblich geprägt. Zum 80-jährigen Bestehen lädt das Cineplex Leipzig zu einem „DEFA-Wochenende“ ein, das vom 14. bis 17. Mai 2026 stattfindet. Ein wahrer Leckerbissen für Filmfans und Geschichtsinteressierte!

In diesen vier Tagen werden einige der bekanntesten Werke der DEFA gezeigt, darunter der Klassiker „Bankett für Achilles“ von 1975, der mit der hervorragenden schauspielerischen Leistung von Erwin Geschonneck aufwartet. Auch „Nelken in Aspik“ aus dem Jahr 1976 mit Armin Mueller-Stahl und Helga Sasse sowie „Till Eulenspiegel“ von 1974 mit Winfried Glatzeder werden auf der Leinwand zu sehen sein. Den Abschluss des Filmwochenendes bildet „Anton, der Zauberer“ aus 1977, in dem Ulrich Thein die Hauptrolle spielt. Es ist die perfekte Gelegenheit, um die Schätze der DEFA aufleben zu lassen und in die Welt des deutschen Films einzutauchen.

Ein besonderes Programm für die Kleinen

Doch nicht nur für Erwachsene hat das Cineplex Leipzig etwas zu bieten. Eine besondere Trickfilm-Parade für Kinder wird am 16. und 17. Mai um 10:30 Uhr stattfinden. Hier können die kleinen Zuschauer fünf bezaubernde Märchen und Geschichten erleben, darunter „Der Märchenmantel“, „Wer bist du“ und „Die Geschichte vom Fischer und seiner Frau“. Mit Ticketpreisen von 8,00 € für das DEFA-Wochenende und 5,00 € für die Trickfilm-Parade ist dies ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie.

Die DEFA und ihre Geschichte

Die DEFA hat in ihrer über vier Jahrzehnte währenden Geschichte von 1955 bis 1990 etwa 700 Spielfilme sowie rund 3.500 Dokumentar-, Kurz- und Animationsfilme produziert. Zu den bedeutendsten Errungenschaften gehört die Gründung des DEFA-Studios für Trickfilme in Dresden-Gorbitz im Jahr 1955. Interessanterweise wurde kein selbständiges DEFA-Studio für Kinderfilme gegründet; stattdessen gab es eine spezielle Produktionsgruppe für Kinderfilme innerhalb des DEFA-Studios für Spielfilme.

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Die DEFA war nicht nur ein Ort der Filmproduktion, sondern auch ein Zentrum kreativen Schaffens mit verschiedenen „künstlerischen Arbeitsgruppen“, die in den 60er Jahren ins Leben gerufen wurden. Diese Gruppen, wie der „Rote Kreis“ unter der Leitung von Kurt Maetzig oder die Gruppe 60 unter Alexander Löscher, schufen zahlreiche zeitlose Werke, die bis heute im Gedächtnis der Zuschauer bleiben.

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Nach der Wende erlebte die DEFA eine Umwandlung: Am 1. Juli 1990 wurde das VEB DEFA-Studio für Spielfilme in die DEFA-Studio Babelsberg GmbH umgewandelt. Dieser historische Wandel markierte das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen, in der das Studio internationale Blockbuster produzierte.

Das DEFA-Wochenende im Cineplex Leipzig ist nicht nur eine Hommage an die filmische Vergangenheit, sondern auch eine Einladung, die Geschichten, die uns geprägt haben, erneut zu entdecken. Seid dabei und lasst euch von der Magie des deutschen Films verzaubern!