Holzhausen plant Zukunftshalle als neuen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft
In Holzhausen, einem charmanten Stadtteil von Hatzfeld, tut sich gerade einiges. Die Stadt plant den Bau einer Multifunktionshalle, die im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms als „Zukunftshalle“ gefördert werden soll. Ein Vorhaben, das sowohl das Herz als auch die Gemeinschaft ansprechen könnte! Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Projekt mehrheitlich zugestimmt, und die Vorfreude auf einen neuen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft wächst.
Geplant ist eine Halle mit einer Grundfläche von 120 Quadratmetern – das entspricht etwa 8 × 15 Metern. Die Halle wird an der Hainstraße entstehen, direkt gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus und oberhalb des Spielplatzes. Die Kosten für das gesamte Projekt belaufen sich auf etwa 327.000 Euro brutto. Ein gewaltiger Batzen, aber die Stadt kann mit einer Förderung von 80 Prozent aus dem Dorfentwicklungsprogramm rechnen – das wären rund 261.000 Euro! Der Eigenanteil der Stadt würde somit bei etwa 66.000 Euro liegen.
Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten
Doch was genau soll in dieser Zukunftshalle passieren? Die geplante Nutzung könnte kaum vielseitiger sein: Ein flexibler Gemeinschaftsraum für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Aktivitäten, ein Raum für ein Repair-Café – ja, hier könnte man kaputte Dinge wieder zum Leben erwecken! Zudem sind Lagerflächen für Geräte und Ausstattung der Ortsbildpflege sowie für dörfliche Veranstaltungen vorgesehen. Und nicht zu vergessen: Zwei Automaten mit regionalen Produkten, die die Nahversorgung verbessern sollen. Das klingt doch nach einer lebendigen Anlaufstelle für Jung und Alt!
Der Bürgermeister Dirk Junker hat bereits 2025 dafür plädiert, eine Halle zu errichten, und nennt die Nähe zum Radweg und zum Spielplatz als entscheidende Standortfaktoren. Dennoch gibt es einige kritische Stimmen. Stadtverordneter Uwe Ermisch (SPD) hat Bedenken hinsichtlich der zusätzlichen Energie- und Unterhaltungskosten geäußert. Auch Dieter Lettermann (BL Eifa) bezweifelt, dass der Eigenanteil von 66.000 Euro ausreichen würde. Er verweist auf eine kostengünstiger errichtete Halle in Eifa. Andreas Steffen (BL Hatzfeld) sieht das Projekt jedoch als wichtig für Holzhausen und als einmalige Chance im Dorfentwicklungsprogramm.
Nächste Schritte und Ausblick
Die Stadt Hatzfeld muss jetzt schnell handeln. Der Bauauftrag soll noch 2026 erteilt werden, da Hatzfeld danach nicht mehr Teil der Dorfentwicklung ist. Ein Antrag auf eine erneute Beratung im Parlament wurde mehrheitlich abgelehnt, was die Entscheidung für die Multifunktionshalle beschleunigt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Pläne entwickeln und ob die Halle bald zum Leben erweckt wird.
In der breiteren Perspektive ist das hessische Dorfentwicklungsprogramm 2025 von großer Bedeutung. Kommunen können sich um neue Förderschwerpunkte bewerben, und insgesamt stehen jährlich rund 33 Millionen Euro aus verschiedenen Fördermitteln zur Verfügung. Dies könnte auch Holzhausen helfen, die geplante Halle und weitere Vorhaben in der Region zu realisieren.
Es bleibt spannend, was die Zukunft für Holzhausen bereithält. Eine neue Halle, die die Dorfgemeinschaft zusammenbringt, könnte der erste Schritt in eine blühende Zukunft sein!
