In Holzhausen, einem kleinen, aber feinen Ort, pulsiert die wirtschaftliche und sportliche Energie. Am 3. Oktober 2026 fand dort zum dritten Mal das Schwingshandl Cycling Race statt. Die Veranstaltung vereinte nicht nur leidenschaftliche Radfahrer, sondern auch kluge Köpfe aus der Wirtschaft. Über 60 geladene Gäste waren gekommen, um an der Insight Session „What it takes to win“ teilzunehmen. CEO Markus Sturm eröffnete den Tag mit einem herzlichen Willkommen, während Moderatorin Marina Herzmayer durch das Programm führte.

Auf dem Podium saßen einige interessante Persönlichkeiten: Thomas Schwingshandl, der Gründer von Schwingshandl automation technology, und Kai Windmann, der Leiter der BORA Academy. Sie diskutierten zusammen mit Franz Humer von AGILOX, Markus Schlotter von Unchained Robotics und dem ehemaligen Fußballprofi Peter Stöger. Es ging um die Unterschiede, die erfolgreiche Unternehmen und Spitzensportler auszeichnen. Thomas Schwingshandl machte klar, dass Erfolg oft mit dem Verlassen der Komfortzone, Ausdauer und dem Umgang mit Rückschlägen verbunden ist. Ein Punkt, der in dieser Runde immer wieder aufblitzte.

Erfahrungen und Ansichten

Franz Humer füllte das Gespräch mit der Erkenntnis, dass Eigeninitiative und Risikobereitschaft für den Erfolg unerlässlich sind – geradlinige Wege sind selten. Markus Schlotter brachte die Resilienz ins Spiel, die für eine langfristige Leistungsfähigkeit entscheidend ist. Auch Peter Stöger, der Fußballprofi, sprach über die Herausforderungen im Sport: Trainer und Sportler müssen sich ständig selbst hinterfragen und lernen, mit Niederlagen umzugehen. Der Druck, die Konkurrenz, all das ist auch im Unternehmertum präsent. Und genau hier kommt die Parallele zwischen beiden Welten ins Spiel.

Kai Windmann hob die Bedeutung von Begeisterung und einer positiven Fehlerkultur hervor. Denn Fehler sind nicht das Ende, sondern eine Chance zum Lernen! CEO Markus Sturm nannte Verantwortung, Innovation, Leidenschaft und Teamwork als die zentralen Werte bei Schwingshandl. Diese Werte spiegelten sich auch in den sportlichen Herausforderungen wider, die am Nachmittag bei den Radrennen stattfanden. Es wurde klar: Sport und Unternehmen brauchen ein gemeinsames Ziel, Ausdauer und die Bereitschaft, gemeinsam zu leisten.

Das Radrennen und seine Highlights

Das Schwingshandl Cycle Race bot nicht nur spannende Wettbewerbe, sondern auch ein VIP-Rennen über 15 Kilometer. Ein ganz besonderes Highlight, das sich an Kund:innen, Partner:innen und Freunde von Schwingshandl richtete. Die TeilnehmerInnen hatten die Möglichkeit, gemeinsam radzufahren und auf den letzten Runden sportlich gegeneinander anzutreten. Ein bisschen Wettkampfgeist schadet schließlich nie, oder?

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Nach dem VIP-Rennen folgte das Profirennen, gefolgt von einer Siegerehrung und einer After-Race-Party. Der ganze Tag war eine Feier des Erfolgs und der Gemeinschaft. Wer sich an- oder abmelden wollte, konnte dies bis zum 10. September 2026 über ein Formular erledigen. Ein gut organisierter Ablauf, der die Vorfreude auf die Veranstaltung nur noch steigerte!

Von der Rennstrecke ins Unternehmerleben

Und während wir über Erfolg im Sport sprechen, fällt einem unweigerlich die Geschichte von Bernhard Kohl ein. Der ehemalige Radprofi verlor nach einem positiven Dopingtest 2008 viel, doch er nutzte die Gelegenheit für einen Neuanfang. Mit einem Fahrradgeschäft, das er 2010 gründete, setzte er sich unter hohem Druck in einer Finanzkrise durch. Heute beschäftigt sein Unternehmen über 40 Mitarbeiter und hat sich zu einem respektierten Namen im Radsportfachhandel entwickelt.

Kohl nutzt seine mentale Stärke aus der Zeit als Sportler, um auch als Unternehmer zu glänzen. Er konzentriert sich auf die Zukunft und nicht auf die Rückschläge der Vergangenheit. Seine Philosophie? Qualität vor Quantität – jedes Fahrrad erhält eine umfassende Aufbauzeit, um Reklamationen zu minimieren und Kunden langfristig zu binden. Das sind die Werte, die auch beim Schwingshandl Cycle Race im Vordergrund standen.

So zeigt sich: Der Geist des Sports und die Prinzipien des Unternehmertums sind enger miteinander verwoben, als man denkt. Holzhausen hat an diesem Tag nicht nur Radrennen, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen geboten. Ein echtes Zeichen dafür, dass wir alle voneinander lernen können – ob auf der Rennstrecke oder im Büro.