Heute ist der 15.05.2026 und wir blicken auf einen ganz besonderen Menschen aus Holzhausen: Wowo Habdank. Der 53-jährige Schauspieler hat nicht nur in der Welt des Theaters und Fernsehens seinen Platz gefunden, sondern auch eine beeindruckende Lebenswende vollzogen. Mit 50 Jahren hat er sein Leben aufgemischt, ganz besonders durch den Verzicht auf Alkohol seit September 2022. Ein mutiger Schritt, der sicherlich nicht einfach war. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!
Wowo, wie er von Freunden und Familie genannt wird (über seinen Taufnamen Wolfgang freut er sich nicht so sehr), ist ein Gesicht, das vielen Zuschauern bekannt vorkommt. Regelmäßig sieht man ihn in deutschen TV-Serien und Filmen, oft in skurrilen Nebenrollen als Bösewicht oder gutmütiger Tollpatsch. Seine jüngste Rolle als Bundesinnenminister Alexander Dobrindt beim Nockherberg-Singspiel wurde von rund zwei Millionen Menschen im Fernsehen verfolgt – ein echtes Highlight seiner Karriere!
Die Herausforderungen des Schauspielerdaseins
Trotz seiner Erfolge hat Wowo mit inneren Kämpfen zu tun. Es fällt ihm schwer, sich selbst als erfolgreichen Schauspieler zu sehen. Ängste bezüglich seiner Karriere lassen ihn manchmal an sich zweifeln. Das ist eine Herausforderung, die viele Künstler kennen, und es ist interessant zu beobachten, wie er damit umgeht. Man könnte sagen, dass er ein bisschen wie seine Charaktere ist – manchmal der Bösewicht, manchmal der Tollpatsch, aber immer authentisch.
Seine Wurzeln hat er in der Schauspielausbildung am Konservatorium in Bern geschlagen und mit seiner Theatergruppe Plasma sogar weltweit Auftritte absolviert. Man könnte sagen, die Bühne ist sein Zuhause. Wenn es mal an Engagements mangelt, hat Wowo in der Vergangenheit auch als Postbote gearbeitet. Ein Job, der ihm sicher eine ganz andere Perspektive auf das Leben gegeben hat. Ein bisschen wie in einem Film, wo der Hauptdarsteller eine unerwartete Wendung erlebt, oder?
Ein Leben voller Leidenschaft
Seit 2010 lebt Wowo mit seiner Frau und zwei Teenager-Kindern in Holzhausen. Das Familienleben stellt für ihn einen wichtigen Ausgleich zu dem hektischen Schauspielalltag dar. Außerdem ist der bekennende FC-Bayern-Fan und engagiert sich als Jugendtrainer im Fußballverein. Da fließt die Leidenschaft für den Sport und die Kunst zusammen. Ein echter Allrounder, der die Balance zwischen Beruf und Privatleben sucht und findet.
Sein Auftritt im Kino, zuletzt 2022 in „Wer gräbt den Bestatter ein?“, zeigt, dass Wowo auch auf der großen Leinwand nicht fehlen darf. Diese Vielseitigkeit macht ihn zu einem interessanten Charakter in der deutschen Schauspielszene. Und während er weiterhin an seinen Ängsten arbeitet und sie als Teil seiner Reise akzeptiert, bleibt er ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Leidenschaft und der Glaube an sich selbst die größten Hürden überwinden können.


