Am 5. November 2026 war es wieder einmal so weit: RB Leipzig traf in der Champions League auf die Giganten von Manchester City. Vor 45.228 Zuschauern, die in den heiligen Hallen der Red Bull Arena versammelt waren, erlebte man ein Spiel voller Spannung und Emotionen. Doch am Ende musste Leipzig mit einer 2:3-Niederlage leben – das erste Pflichtspiel im eigenen Stadion, das verloren ging in dieser Saison.

Die Partie begann mit einer Gedenkminute für den verstorbenen Fußballer Jesús de Miguel, und schon in der 9. Minute hatte Rayan Cherki die erste Möglichkeit für die Gäste. Leipzig war zunächst etwas verunsichert, doch Antonio Nusa, der in der 15. Minute einen vielversprechenden Schuss abgab, zeigte, dass sie nicht gewillt waren, sich einfach geschlagen zu geben. Gianluigi Donnarumma, der City-Torwart, wirkte dabei nicht ganz sicher, was die Leipziger Hoffnungen weiter anheizte.

Ein Spiel der Wendungen

Die erste Halbzeit war von einem ständigen Hin und Her geprägt. Während Manchester City zu Beginn mehr Ballbesitz hatte, kamen die Gastgeber zu gefährlicheren Chancen. Unmittelbar vor dem Eigentor von Castello Lukeba in der 37. Minute, bei dem er eine flache Hereingabe von Nico O’Reilly ins eigene Netz lenkte, war das Unglück perfekt. Ein missratener Klärungsversuch – und schon stand es 0:1 für die Gäste.

Doch Leipzig gab nicht auf. Nach dem Seitenwechsel drängte die Mannschaft energisch auf den Ausgleich. Ridle Baku, der in die Startelf rückte, erzielte in der 49. Minute den Ausgleich – ein Schuss aus spitzem Winkel, der Donnarumma nicht gut aussehen ließ. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn Enzo Fernández brachte City in der 58. Minute per Kopf erneut in Führung. Wieder einmal zeigte sich, wie schnell sich die Dinge im Fußball ändern können.

Das Drama nimmt seinen Lauf

Antonio Nusa, der erst in der zweiten Hälfte kam, war es dann, der in der 61. Minute für den erneuten Ausgleich sorgte. Eine präzise Vorlage von Christopher Nkunku – einfach genial! Doch die Hoffnung währte nur bis zur 78. Minute, als Erling Haaland, der als Kapitän auflief, nach einer Hereingabe von Anderson das entscheidende 3:2 erzielte. Eine kalte Dusche für die Leipziger und ein weiteres Mal der Beweis, dass die besten Spieler in entscheidenden Momenten zuschlagen können.

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Leipzig versuchte, zurückzukommen. Christoph Baumgartner, der nach seiner Verletzung wieder in der Startelf stand, hatte in der ersten Halbzeit eine gute Gelegenheit, doch sein Schuss knallte an die Latte. Auch David Raum kam zu einem Freistoß, der das Aluminium streifte. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, bei der die Spannung greifbar war.

Ein Blick auf die Tabelle

Für Leipzig war es die dritte Niederlage in der Champions League. Nach den Pleiten gegen Como und Real Madrid wird es langsam eng in der Gruppenphase. Der einzige Sieg in dieser Saison gelang gegen die PSV Eindhoven. Die nächsten Gegner in der Königsklasse – RC Lens am 24. November und Manchester United am 8. Dezember – versprechen keine leichten Aufgaben. Während Manchester City nun bereits drei Siege aus drei Spielen verbuchen kann, wird es für Leipzig höchste Zeit, den Schalter umzulegen und endlich wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.