AMAZON Sidebar

Am 19. Februar 2026 findet im Lindenau-Museum Altenburg ein spannendes Gespräch mit Felix Brusberg statt. Der Galerist und Kriminalbeamte wird über die bedeutende Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Gerhard Altenbourg und seinem Kunsthändler Dieter Brusberg sprechen. Diese Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und stellt den Auftakt zu weiteren Feierlichkeiten anlässlich des 100. Geburtstags von Gerhard Altenbourg dar. Organisiert wird die Veranstaltung von der Gerhard Altenbourg Gesellschaft, dem Lindenau-Museum Altenburg und der Stiftung Gerhard Altenbourg.

Gerhard Altenbourg, geboren als Gerhard Ströch am 22. November 1926 in Rödichen-Schnepfenthal, hat durch seine künstlerische Arbeit als Maler, Grafiker und Lyriker großen Einfluss auf die deutsche Kunstszene genommen. Er starb am 30. Dezember 1989 in Meißen. Altenbourg wuchs in einer Familie von Baptistenpredigern auf und zog 1929 mit seiner Familie nach Altenburg. Nach traumatischen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg und einem anschließenden Studium in Weimar begann er in den 1950er Jahren, sich als Künstler einen Namen zu machen.

Ein enger Austausch

Dieter Brusberg, der von 1935 bis 2015 lebte, war ein zentraler Partner in Altenbourgs künstlerischem Schaffen. Die allererste Ausstellung von Altenbourg fand im Jahr 1964 in Brusbergs Galerie in Hannover statt und war der Beginn einer langen künstlerischen Verbindung. 1969 zeigte Brusberg eine umfassende Werkschau des Künstlers in Berlin, Baden-Baden und Düsseldorf. Ab 1982 repräsentierte Brusberg Altenbourg in seiner Galerie am Kurfürstendamm in Berlin, was die Bedeutung dieser Zusammenarbeit unterstreicht.

Das Thema des Gesprächs wird insbesondere der Briefwechsel zwischen Brusberg und Altenbourg sein, der zahlreiche Aspekte ihrer Zusammenarbeit sowie Projekte, wie das Malerbuch „Wund Denkmale“, umfasst. Diese Korrespondenz gibt Einblicke in die künstlerischen Visionen und Herausforderungen, mit denen Altenbourg konfrontiert war.

AMAZON In-Article

Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag

Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen von Gerhard Altenbourg, und es sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, um sein Erbe zu feiern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Neben dem Gespräch mit Felix Brusberg sind auch Ausstellungen, Vorträge, Lesungen und Konzerte vorgesehen. Eine aktuelle Ausstellung, die noch bis zum 5. April 2026 im Josef-Hegenbarth-Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden zu sehen ist, zeigt Werke unter dem Titel „ARCHIV IN DER TASCHE“ und umfasst Arbeiten von Altenbourg sowie anderen Künstlern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Des Weiteren wird das Lindenau-Museum Altenburg einen umfangreichen Bestand an Altenbourgs Werken präsentieren, während die Stiftung Gerhard Altenbourg seinen Nachlass und seine Privatbibliothek betreut. Eine neue Publikation, „Gerhard Altenbourg in Altenburg“, ist ebenfalls geplant und wird Texte von Uwe Kolbe und Fotografien von Angelika Fischer enthalten.

Die vorherigen Erfolge von Altenbourgs Werk sind bemerkenswert, einschließlich seiner Teilnahme an der documenta II in Kassel im Jahr 1959 und der zahlreichen Auszeichnungen, die er im Laufe seines Lebens erhalten hat. Altenbourgs Bildsprache bleibt bedeutend, und die bevorstehenden Feierlichkeiten wollen sicherstellen, dass sein Beitrag zur Kunstgeschichte weiterhin gewürdigt wird.