Heute ist der 19.10.2026 und in Möckern wird es spannend! Die Volksstimme hat ein „Heimaträtsel“ ins Leben gerufen, das die Bewohner dazu einlädt, sich an ein verschwundenes Gebäude zu erinnern. Auf einer alten Schwarz-Weiß-Aufnahme sind ein paar Motorräder und ein Mann in Lederkleidung vor einem einst blühenden Treffpunkt zu sehen. Früher war dieses Haus ein beliebter Ort für Reisende und Einheimische, wo man nicht nur die Beine hochlegen, sondern auch „auftanken“ konnte – und das im doppelten Sinne! Vermutlich schon zur Kaiserzeit strömten die Menschen hierher, besonders an den lebhaften Markttagen in Möckern. Doch das Gebäude ist mittlerweile Geschichte, abgerissen und einem schlichten Neubau gewichen, der auf einer Seite sogar polizeilich beobachtet wird.

Ein Stück Vergangenheit

Das gesuchte Gebäude war mehr als nur ein Gasthaus; es war ein Ort voller Erinnerungen, an dem die Jugend auch sportlich aktiv wurde. Die abgebildete Postkarte, die aus der Sammlung von Möckerns Ortsbürgermeister Detlef Friedrich stammt, wurde am 29. März 1927 abgestempelt – ein echtes Zeitzeugnis! Heute stehen an dieser Stelle fernöstliche Speisen auf der Speisekarte des Nachfolgebaues, der auch ein Teil der Möckerner Marktwirtschaft ist.

Wer sich an das alte Gebäude erinnern kann oder Geschichten dazu hat, ist herzlich eingeladen, am 20. Oktober 2026 zwischen 15 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 03921/45 64 35 seine Erinnerungen zu teilen. Auch eine E-Mail an redaktion.burg@volksstimme.de ist willkommen. Also, schnappt euch eure alten Fotoalben und denkt nach – vielleicht kommt die eine oder andere Anekdote ans Licht!

Ein bisschen mehr über Möckern

Wusstet ihr, dass Möckern eine lange, bewegte Geschichte hat? Ursprünglich hieß der Ort bei den Slawen „Mokrianici“, was so viel wie „feuchter Ort“ bedeutet. Das liegt an der Ehle, die einst ein großes Sumpfgebiet bildete. Bereits im 10. Jahrhundert stand die Siedlung unter deutschem Einfluss. König Otto I. erwähnte Möckern 948 in einer Urkunde, die den Ort zur Zehntleistung an das Magdeburger Moritzkloster verpflichtete. Ein echtes Stück Geschichte also!

Die Burg, die anstelle der slawischen Anlage errichtet wurde, diente nicht nur als Schutzposten für Magdeburg, sondern auch als Schauplatz für viele Ereignisse im Laufe der Jahrhunderte. Im 11. Jahrhundert erhielt Möckern eine Stadtbefestigung, die seit dem 12. Jahrhundert aus Feldsteinen bestand und drei Tore hatte – beeindruckend, oder? Das Stadtrecht wurde 1373 nachgewiesen, und die Herrschaftsverhältnisse wechselten im Laufe der Zeit mehrmals. So kam Möckern unter anderem an das Stift Quedlinburg und wurde später mehrfach verpfändet.

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Eine Rundreise durch die Geschichte

Wer die Geschichte Möckerns hautnah erleben möchte, kann sich einer Rundreise durch das Stadtgebiet anschließen. Dort warten 24 Stationen darauf, entdeckt zu werden. Highlights sind unter anderem die Heimatstube 1813 im Schloss Möckern, der historische Schlosspark oder auch die alte Pfarre. Die Spätgotischen Flügelaltäre in den Kirchen der Umgebung sind ein weiteres Muss für Geschichtsinteressierte. Ein echter Geheimtipp: die Ruine „Unser lieben Frauen“ – ein Ort, der zum Staunen einlädt!

Für alle Neugierigen, die mehr über die Stadt erfahren möchten, ist der Kontakt zur Stadt Möckern unter der Telefonnummer 039221 95-160 eine gute Anlaufstelle. Ob für eine kleine Entdeckungstour oder einfach zum Schwelgen in Erinnerungen – Möckern hat viel zu bieten!