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Heute ist der 12.06.2026 und wir werfen einen Blick auf eine bemerkenswerte Aktion, die in der Gemeinde Baden stattfand. Die Jägerschaft Baden und die Rehkitz-Rettung Schönau haben sich zusammengetan, um junge Wildtiere zu schützen, und das mit einer richtig coolen Technologie: Wärmebilddrohnen! In den Monaten Mai bis Juli sind viele Wildtiere in Gefahr, denn dann wird die Wiese gemäht und viele Rehkitze fallen den Mähmaschinen zum Opfer. Während dieser kritischen Zeit haben die Drohnen vier Rehkitze lokalisiert und in Sicherheit gebracht. Badener Jagdleiter Johann Gunhold hat dabei betont, wie wichtig der Schutz junger Wildtiere ist. Er appelliert auch an die Bevölkerung, während der Brut- und Setzzeit ihre Hunde an die Leine zu nehmen.

Wenn ihr mal beim Spazierengehen ein Rehkitz findet, dann bitte nicht einfach anfassen oder mitnehmen! Das könnte dem kleinen Tier mehr schaden als nutzen. Stattdessen sollte man die Jägerschaft informieren, die wissen, was zu tun ist. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch die richtige Art, den kleinen Geschöpfen zu helfen. Die Rehkitz-Rettung Schönau steht hier ganz im Zeichen des Tierschutzes, und es gibt noch viel zu tun. Dr. Susanne Liederer, Biologin und stellvertretende Obfrau, sucht dringend Freiwillige, die bei der Rehkitz-Rettung helfen können, und sie weist darauf hin, dass Spenden für weitere Drohnen dringend benötigt werden. Denn ohne diese Technik könnte die Rettung junger Wildtiere nur schwer bewerkstelligt werden.

Die Bedeutung der Rehkitzrettung

Rehkitzrettung ist mehr als nur ein guter Gedanke – sie rettet tatsächlich Leben. Jährlich fallen tausende von Jungtieren den Mäharbeiten zum Opfer, und das, obwohl es effektive Methoden gibt, um das zu verhindern. In den ersten Lebenswochen haben Rehkitze keinen Fluchtinstinkt. Sie drücken sich ins hohe Gras, wenn sie Angst haben. Das macht sie besonders verletzlich während der Mahd. Daher ist der Einsatz von Wärmebilddrohnen, kombiniert mit engagierten Helfern und der Kooperation zwischen Landwirten und Jägern, von entscheidender Bedeutung. Ziel ist es, eine flächendeckende, professionelle und nachhaltige Hilfe zu gewährleisten.

Wie läuft eigentlich so ein Drohneneinsatz ab? Zuerst werden die Wiesen früh am Morgen abgeflogen, um die Körperwärme der Rehkitze zu erkennen. Wenn die Drohne ein Kitz findet, wird es vorsichtig gesichert, in der Regel mit Grasbüscheln, um den menschlichen Geruch zu minimieren. Und nach der Mahd? Dann werden die kleinen Tierchen wieder in die Nähe ihres ursprünglichen Liegeplatzes gesetzt. So können sie schnell wieder zurück zu ihrer Mutter, was doch einfach genial ist.

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Kooperation und Technik

Die Rehkitzrettung bringt viele verschiedene Akteure zusammen: Landwirte, Jäger, Drohnenpiloten und ehrenamtliche Helfer. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend für die flächendeckende Umsetzung der Rettungsmaßnahmen. Die Technik – Wärmebilddrohnen, GPS-Kartierung und spezielle Software für die Einsatzplanung – unterstützt das Engagement, ersetzt es aber nicht. Es braucht immer noch die Menschen, die sich für diese Sache einsetzen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Tierschutzgesetz, Jagdrecht und landwirtschaftlichen Vorschriften. In vielen Regionen wird die Rehkitzrettung aktiv gefördert, was natürlich ein gutes Zeichen ist.

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Wer Interesse hat, sich zu engagieren, kann auf vielfältige Weise helfen: Sei es als Drohnenpilot, als Helfer vor Ort oder durch organisatorische Unterstützung. Rehkitzrettung soll einfach selbstverständlich werden, und das ist ein Ziel, das wir alle unterstützen sollten. Denn am Ende des Tages geht es um die kleinen Geschöpfe, die uns so viel Freude bringen – und die wir alle schützen sollten.