Heute ist der 14.05.2026 und wir befinden uns in Schönau, einem der malerischen Drehorte der beliebten ZDF-Serie „Lena Lorenz“. Sechs neue Folgen mit der charismatischen Judith Hoersch in der Hauptrolle bringen frischen Wind in die Erzählung rund um das fiktive Dorf Himmelsruh – das sich in Wahrheit als Ettenberg entpuppt. Diese Serie hat nicht nur die Herzen der Zuschauer erobert, sondern auch die beeindruckende Kulisse der bayerischen Alpen in den Mittelpunkt gerückt. Jede Woche donnerstags um 20:15 Uhr schaltet man ein, um die Geschichten der Hebamme Lena und ihrer Umgebung zu verfolgen.
Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich im Berchtesgadener Land statt, wo die idyllischen Landschaften, wie die Kälberstein-Sprungschanze und die Almbachklamm, zu den Hauptschauplätzen zählen. Die Almbachklamm, mit ihren imposanten Felsformationen und plätschernden Wasserfällen, hat sich als besonders eindrucksvoll herausgestellt und bietet einen atemberaubenden Anblick, der perfekt zur Atmosphäre der Serie passt. Auch der Hintersee in Ramsau, mit seinem türkisfarbenen Wasser, wird immer wieder zur romantischen Kulisse. Wer könnte da widerstehen?
Drehorte und Kulissen
Ein echtes Highlight in der Serie ist der Lorenzhof, Lenas Zuhause, der bis 2016 in Ettenberg gedreht wurde und seit 2017 in Schönau am Königssee zu finden ist. Man könnte sagen, dieser Bauernhof ist das Herzstück der Erzählung. Allerdings – und das ist ein bisschen schade – ist der Hof für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, was die Neugier nur noch mehr anstachelt. Ein weiteres wichtiges Element ist das Gasthaus Mesnerwirt, das als Almwirt in der Serie agiert und direkt neben der Wallfahrtskapelle Maria Heimsuchung liegt. Diese Kirche ist nicht nur ein schöner Anblick, sondern auch ein Ort, der tief in den Traditionen der Region verwurzelt ist.
Die Innenstadt von Berchtesgaden fungiert als Zentrum von Himmelsruh und bietet eine Vielzahl von Erlebnissen, die die Zuschauer in die Geschichte eintauchen lassen. Hier sind die Szenen in der Fußgängerzone und an der neu erbauten Kirchleitn Kapelle besonders bemerkenswert. Letztere bietet eine spektakuläre Aussicht und ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und Einheimische gleichermaßen.
Charaktere und ihre Verbindungen
Die Serie zeigt nicht nur die Herausforderungen und Freuden des Hebammenberufs, sondern auch die tiefen Verbindungen der Charaktere zu ihrer Heimat. Lenas Freundin Julia Obermeier, die einen Trekking-Laden führt, wird von der Filiale M & R Brandner in Ramsau dargestellt. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass das alles nur fiktionale Kulissen sind, doch die Realität ist oft nah dran. So ist auch die Schreinerei von Lenas Freund Quirin das Baugeschäft von Bernhard Pfnür, was den Bezug zur echten Welt weiter verstärkt.
Die Besetzung ist ebenfalls beeindruckend. Eva Mattes spielt Lenas Mutter, während Fred Stillkrauth den Opa Leopold verkörpert. Ursprünglich war Patricia Aulitzky die Hauptdarstellerin bis zur 14. Folge, doch dann übernahm Judith Hoersch und brachte frischen Schwung in die Geschichte. Es wird gemunkelt, dass weitere Folgen geplant sind, was die Fans in freudiger Erwartung hält.
Insgesamt ist „Lena Lorenz“ nicht nur eine Serie, die einfach nur unterhält. Sie ist eine Hommage an die Schönheit der bayerischen Alpen und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat. Die atemberaubende Landschaft, die beeindruckenden Drehorte – all das trägt dazu bei, dass die Geschichten von Lena und ihren Freunden lebendig werden. Wer die Möglichkeit hat, die Drehorte zu besuchen, wird schnell feststellen, dass die Schönheit der Region einfach unvergesslich ist. Und hey, vielleicht trifft man ja auf einen der Darsteller!




