Heute ist der 23.10.2026 und die Vorfreude in der Stadt Bernburg ist förmlich greifbar. An diesem besonderen Tag wurden gleich 23 Kitas, vier Horte und zwei Grundschulen in Halle für ihr herausragendes Engagement in der frühkindlichen MINT-Bildung ausgezeichnet. Die IHK Halle-Dessau verlieh den Einrichtungen das begehrte Zertifikat „Haus, in dem Kinder forschen“ – ein Zeichen für die hervorragende Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. MINT ist schließlich nicht nur ein schickes Schlagwort, sondern eine wichtige Grundlage für die Zukunft unserer Kinder!

Die Veranstaltung fand im Ludwig-Wucherer-Saal der IHK statt, und die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, war vor Ort, um stellvertretend für den Oberbürgermeister die Auszeichnung entgegenzunehmen. Es ist schön zu sehen, dass solche Initiativen auch in unserer Region gewürdigt werden. Besonders hervorzuheben ist die Kita „Forscherkinder“ in Leau, die nun bereits zum dritten Mal das Zertifikat erhielt. Ein echter Grund zur Freude für die Stadt Bernburg, wo die Kita unter der Trägerschaft der Stadt betrieben wird.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Die IHK Halle-Dessau ist seit 2009 Netzwerkpartner der bundesweit tätigen Stiftung „Kinder forschen“. Diese Stiftung hat sich der Förderung der frühkindlichen Bildung verschrieben – und das zu Recht! Die Idee hinter „Kinder forschen“ ist es, den Kleinen bereits frühzeitig die Möglichkeit zu geben, ihre Umwelt spielend und forschend zu erkunden. Das weckt nicht nur Neugier, sondern fördert auch wichtige Kompetenzen wie Kreativität und Problemlösefähigkeit. An der Ehrung in Halle waren auch Vertreterinnen der Stadt Bernburg, Stephanie Schönau und Susan Krause, anwesend, was zeigt, wie sehr die Stadt hinter ihren Bildungseinrichtungen steht.

Die ausgezeichneten Einrichtungen bieten Kindern regelmäßig die Möglichkeit, zu forschen und zu entdecken – sei es beim Buddeln im Sandkasten, beim Händewaschen oder sogar beim Tischdecken. Diese alltäglichen Beobachtungen können nicht nur Staunen auslösen, sondern auch dazu führen, dass die Kinder ihre Umgebung mit anderen Augen sehen. Ein einfaches Balancieren auf der Kante des Spielplatzes kann genauso lehrreich sein wie ein spannendes Experiment mit Wasser und Farben.

MINT ist überall

Was die Förderung der MINT-Kompetenzen angeht, so ist das Bildungsangebot „MINT ist überall“ ein echter Gewinn für die Kitas und Schulen. Es lenkt den Blick auf die Möglichkeiten, die sich im Alltag der Kinder ergeben. Wer hätte gedacht, dass das Anziehen oder das Zählen der Tassen beim Tischdecken eine spannende Lernsituation sein kann? Die Stiftung gibt wertvolle Anregungen, wie solche alltäglichen Gelegenheiten genutzt werden können, um Kinder spielerisch an Mathematik, Naturwissenschaften oder Technik heranzuführen. Verschiedene Materialien unterstützen die Gestaltung dieser Lernsituationen und helfen den Pädagogen, den Kindern die Welt der MINT-Fächer näherzubringen.

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Diese Auszeichnung ist nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein Ansporn für alle Beteiligten. Die Kitas, Horte und Schulen in der Region zeigen, dass sie bereit sind, ihren Teil zur Bildung der nächsten Generation beizutragen. Es geht darum, Kinder zu begeistern und sie bestmöglich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Und das ist schließlich eine Aufgabe, die uns alle angeht!