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Heute ist der 14.05.2026 und die Musikszene in Schönau erstrahlt in neuem Glanz. Der Musikverein Schönau hat kürzlich sein neues Musikheim eröffnet, und das ist definitiv ein Grund zum Feiern. Es ist nicht nur irgendein Haus, sondern ein modernes Zuhause für Proben, Gemeinschaft und Veranstaltungen – ein Ort, an dem Musik wirklich lebt. Der Verein zählt zu den größten und aktivsten im Bezirk und hat seit seiner Gründung viel durchgemacht. Die ersten Proben fanden einst im Gasthaus Windischhofer statt, gefolgt von der alten Volksschule und dem bisherigen Musikheim, das mehr als 25 Jahre lang als Zuhause diente.

Die steigende Mitgliederzahl und der intensive Probenbetrieb machten eine Erweiterung unumgänglich. Ein Ansuchen für das neue Projekt wurde bereits im Jahr 2016 eingereicht, und nach einer positiven Bedarfsprüfung durch das Land Oberösterreich ging es endlich los. Nun steht das neue Musikheim mit einer großzügigen Fläche von 352 Quadratmetern zur Verfügung, ausgestattet mit einem großen Probesaal, einem Ensembleraum sowie Aufenthalts- und Lagerflächen. Die Planung und Umsetzung waren keine leichte Aufgabe, doch Obmann Andreas Brandstetter und Kapellmeister Reinhard Ölinger haben sich mit vollem Engagement eingebracht. Die Architekten des Büros Schneider, Lengauer, Pühringer wurden beim Wettbewerb 2022 als Sieger gekürt und legten besonderen Wert auf Akustik, Funktionalität und flexible Nutzungsmöglichkeiten.

Ein Fest für die Musik

Gerade erst fand das Jahreskonzert der Stadtmusik Schönau in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Halle statt. Unter dem Motto „Nicht von dieser Welt“ wurden die Zuschauer von der ersten Note an mitgerissen. Die Eröffnung mit einer Fantasie aus „Also sprach Zarathustra“ setzte gleich ein eindrucksvolles Zeichen. Der Dirigent Joachim Pfläging kündigte das „Star Wars“-Arrangement als den energetischen Höhepunkt des Abends an – was für ein Spektakel! Die Jugendmusik, liebevoll „Bambinis“ genannt, trat ebenfalls auf und erfreute das Publikum mit der Fanfare „When the Saints …“ und dem „Big Mac March“. Bei diesen Klängen konnte man die Begeisterung im Raum förmlich spüren. Und wie es sich für ein gutes Konzert gehört, gab es am Ende sogar eine Zugabe: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.

Besonders berührend war der Ruhepunkt des Konzerts mit „Sheltering Sky“, der das Publikum in eine andere Welt entführte. Die dramatische Musik mit Vampiren und rasanten Musical-Melodien sorgte für Abwechslung, während die Märchenstunde mit der Geschichte von Schneewittchen, begleitet von einer Lesung durch Rüdiger Geiß, für nostalgische Momente sorgte. Musik von „Mary Poppins“ weckte viele Erinnerungen und ließ die Herzen der Zuhörer höher schlagen. Den krönenden Abschluss bildeten weihnachtliche Klänge – „A Christmas Festival“ und „White Christmas“ – die eine wunderbare Stimmung verbreiteten.

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Ehrungen und Auszeichnungen

Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts war die Ehrung langjähriger Mitglieder der Stadtmusik Schönau. Manuela Gritsch wurde für ihre bemerkenswerten 37 Jahre musikalische Laufbahn und 25 Jahre in der Stadtmusik geehrt und erhielt den Titel Ehrenmitglied. Ein schöner Moment, der zeigt, wie wichtig die Gemeinschaft und die Tradition in der Musik sind. Auch drei Mitglieder (Annika Dietsche, Dennis Ruch, Johannes Ruch) haben die interne Ehrung nach 12 Jahren erreicht und dürfen sich 2025 freuen. Die Nachwuchstalente wurden ebenfalls nicht vergessen: Lukas Keller, Sophia Asal und Lena Gritsch erhielten Auszeichnungen für ihre Leistungen im Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Moritz Zimmermann, der mit 16 Jahren den C1-Kurs „Registerleitung und Ensemblemusizieren“ meisterte, ist ein weiteres Beispiel für die großartige Förderung junger Musiker.

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Zusammengefasst zeigt sich, dass die Musik in Schönau nicht nur eine Tradition ist, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die sich ständig weiterentwickelt. Mit dem neuen Musikheim hat der Musikverein Schönau einen Ort geschaffen, der sowohl für die Proben als auch für die Veranstaltungen ein echtes Zuhause ist. Die Unterstützung durch die Bürger und lokale Firmen, die sich in der Finanzierung des Eigenmittelanteils von 116.000 Euro niederschlägt, unterstreicht die Verbundenheit und den Stolz auf die musikalische Kultur. Und nicht zu vergessen: Das Projekt wird durch „Kunst am Bau“ von Rupert Hörbst aus Rainbach ergänzt, was dem neuen Heim einen kreativen Touch verleiht. Die Zukunft der Musik in Schönau sieht also vielversprechend aus!