Der Rückbau der alten Elbbrücke zwischen Seehausen und Wittenberge hat begonnen – und das, obwohl die Elbe noch mit ein paar Schwierigkeiten aufwartet. Es ist ein bisschen wie beim Umzug: Man fängt an, alles zusammenzupacken, aber dann merkt man, dass der Kühlschrank noch im Weg steht. Genau so ist es auch hier! Seit Anfang September 2026 wird die fast 50 Jahre alte Brücke der B189 abgetragen. Erste Erfolge sind bereits sichtbar: Ein knapp 50 Meter langes Brückenfeld im Vorland wurde entfernt. Aber das ist erst der Anfang.

Die Arbeiten laufen gut, das Infrastrukturministerium Sachsen-Anhalt ist zufrieden und gibt Entwarnung – alles liegt im Zeitplan! Aktuell dreht sich alles um den Rückbau der Fahrbahnplatten. Wenn man sich überlegt, dass bis Mitte November das nördliche Randfeld in Richtung Norden herausgezogen werden soll, wird einem klar, was hier für ein gewaltiges Unterfangen am Start ist. Das Mittelfeld der Strombrücke wird im November abgesenkt und dann mit Pontons nach Magdeburg transportiert. Ein spannender Anblick, das kann ich euch versichern!

Umleitung und neue Wege

Die alte Brücke zwischen Geestgottberg und Wittenberge ist seit dem 8. September 2026 gesperrt. Wer also von Seehausen nach Wittenberge möchte, muss sich über die neue Elbbrücke der künftigen A14 umleiten lassen. Ein bisschen wie im Schulsport – man muss kreativ sein, um die Hürden zu umgehen! Auf dem rund elf Kilometer langen Abschnitt wird die östliche Fahrbahn vorübergehend in beide Richtungen genutzt. Die alte B189-Elbbrücke wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der voraussichtlich im Herbst 2029 eröffnet werden soll. Da ist noch viel Geduld gefragt.

Die Vorbereitungen für den Rückbau sind so gut wie abgeschlossen: Materialproben werden genommen, Stahlträger werden eingrammt und Hilfsstützen werden unter der Brücke errichtet. Diese Stützen sind nicht nur für den Rückbau wichtig, sondern auch für den Neubau der Strombrücke. Der Rückbau selbst soll rund acht Monate dauern. Ein ganz schön langer Zeitraum, wenn man bedenkt, dass die neue Brücke bereits im Frühjahr 2027 gebaut werden soll!

Natur und Technik im Einklang

Ein nicht ganz unwichtiges Detail: Die Arbeiten müssen auf einer vergleichsweise kleinen Fläche erfolgen, ganz im Zeichen des Naturschutzes. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Für den Abriss des Brückenteils über der Elbe ist ein Wasserstand von mindestens 1,50 Metern notwendig – der aktuelle Stand liegt aber nur bei etwa 80 Zentimetern. Mal sehen, ob die Elbe uns noch einen Strich durch die Rechnung macht!

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Das gesamte Projekt ist ein echter Kracher: 2.385 Meter lang, davon entfallen 1.109,40 Meter auf die neue Brücke. Die Kosten dafür? Rund 120 Millionen Euro. Das ist eine Summe, die man erst einmal verdauen muss. Umso spannender wird es zu beobachten, wie die neue Brücke nach und nach aus der Erde wächst. Die Stahlkonstruktion wird vorgefertigt und Schritt für Schritt über die Elbe geschoben. Wie ein gutes Puzzle, bei dem man am Ende den perfekten Zusammenhalt hat.

Ein neuer Radweg wird ebenfalls entstehen, der die bisherige Behelfsquerung über die Eisenbahnbrücke ersetzt. Auf brandenburgischer Seite wird der Radweg an die Wahrenberger Straße angeschlossen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Gewinn für alle Radfahrer, die die Elbe überqueren wollen. Die Vorfreude auf die neuen Möglichkeiten ist spürbar!

Der Rückbau der alten Brücke ist also in vollem Gange – mit allem, was dazugehört. Rund 12.000 Kubikmeter Beton, 3.750 Tonnen Stahl und 1.600 Tonnen Asphalt werden dabei anfallen. Die Vorfreude auf die neue Brücke ist groß, und wir dürfen gespannt sein, wie diese sich in die Landschaft einfügen wird. Bleibt dran, es gibt noch viel zu berichten!