In der Dresdner Südvorstadt kam es am Mittwochabend, dem 17. September 2025, zu einem erheblichen Wasserschaden, der mehrere Wohnungen betraf. Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr zur Altenzeller Straße alarmiert. Dort war Wasser in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses eingedrungen und hatte in einer Wohnung im ersten Obergeschoss bereits eine Höhe von etwa fünf Zentimetern erreicht. Die Situation verschlechterte sich, als auch die Etage darunter Schäden zu verzeichnen hatte, wo Wasser in Wohnzimmer und Küche eindrang, während im Erdgeschoss auch die Decke betroffen war und im Keller etwa zehn Zentimeter Wasser stand. Die Feuerwehr pumpte mehrere tausend Liter Wasser ab, um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wobei zwölf Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Altstadt vor Ort waren. Die Stromversorgung wurde vorsorglich abgeschaltet, während die Einsatzkräfte das Wasser abpumpten. Diese massiven Auswirkungen wurden von der Sächsischen.de berichtet.
Das Wasserrohrbruch-Ereignis war jedoch nur eines von vielen, die sich in diesem Zeitraum ereigneten. In den letzten 24 Stunden waren die Rettungs- und Feuerwehrkräfte in Dresden insgesamt 268 Mal im Einsatz. Dazu zählen 85 Einsätze von Notärzten, der sechsmalige Einsatz des Rettungshubschraubers Christoph 38 sowie 183 qualifizierte Krankentransporte. Neben diesen medizinischen Einsätzen gab es auch vier Brandeinsätze und zwölf technische Hilfeleistungen, darunter Unterstützung bei Verkehrsunfällen und die Beseitigung ausgelaufener Betriebsmittel. Auch die Feuerwehr war gefordert, da unerwartete Ereignisse wie fünf Fehlalarme durch automatische Brandmeldeanlagen auftraten. Laut Bild.de wurde die Feuerwehr speziell gefordert, als am selben Tag Brandalarme in einer Bäckerei an der Marie-Curie-Straße und in der alten Staatsoperette an der Pirnaer Landstraße ausgelöst wurden.
Brände in Dresden
Der Brand in der Bäckerei an der Marie-Curie-Straße wurde am 17. September zwischen 13:15 und 16:03 Uhr gemeldet. Die Feuerwehr konnte den Brand an einer Fördermaschine schnell löschen, dennoch waren zwei von drei Hallenteilen stark verraucht und mussten nach Entrauchung wieder freigegeben werden. In diesem Einsatz waren 24 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Striesen vor Ort.
Zudem gab es gegen 15:10 Uhr einen Alarm in der alten Staatsoperette, die aufgrund des dunklen Rauchs aus der Ruine schnellstens geöffnet werden musste. Die Feuerwehr löschte den Brand im Untergeschoss und 22 Kräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen waren im Einsatz, während die Polizei die Brandursache ermittelte.
Insgesamt war der Nachmittag des 17. Septembers ein herausfordernder Tag für die Dresdner Rettungsdienste, der durch den Wasserrohrbruch und mehrere Brandeinsätze geprägt war. Die Bevölkerung ist gefordert, die Arbeit der Einsatzkräfte zu unterstützen und bei solchen Vorfällen Ruhe zu bewahren.



