Werder Bremen und RB Leipzig: Wer gewinnt das Trainer-Pokern um Werner?
Die Verhandlungen zwischen RB Leipzig und Werder Bremen über den Transfer von Trainer Ole Werner kommen nicht voran. Wie deichstube.de berichtet, sind sich beide Seiten zwar über eine Zusammenarbeit einig, allerdings klafft eine erhebliche Lücke in der geforderten Ablösesumme. Werder Bremen verlangt sechs Millionen Euro, während Leipzig maximal drei Millionen Euro zu zahlen bereit ist.
Ole Werner, der gemeinsam mit seinen Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon nach Leipzig wechseln soll, steht im Fokus, doch aktuell gibt es keine Anzeichen dafür, dass eine Einigung im Kommen ist. RB Leipzig, der potenzielle neue Arbeitgeber, zieht es in Betracht, sich nach alternativen Kandidaten für die Trainerposition umzusehen, da frühere Wunschkandidaten wie Cesc Fabregas und Jacob Neestrup bereits abgesagt haben.
Verhandlungsstand und Alternativen
Zusätzlich berichtet sports.yahoo.com, dass Werder Bremens sportlicher Leiter Clemens Fritz die ursprüngliche Ablöseforderung von neun Millionen Euro auf sechs Millionen Euro gesenkt hat. Ein möglicher Durchbruch in den Verhandlungen könnte am Sonntag erfolgen, wenn Fritz Leipzigs Geschäftsführer Marcel Schäfer nach einem Wohltätigkeitsspiel trifft.
RB Leipzig hat vor kurzem David Wagner als neuen Direktor für die Nachwuchsentwicklung eingestellt, nachdem Manuel Baum entlassen wurde. Wagner, der zuvor bei Huddersfield und Norwich City tätig war, ersetzt Baum, unter dem er einst bei Schalke trainierte.
Neuer Kandidat für die Trainersuche
In der Zwischenzeit könnte Matthias Jaissle, aktuell Trainer bei Al-Ahli in Saudi-Arabien, ins Spiel kommen. Er verdient dort bis zu elf Millionen Euro jährlich und hat einen Vertrag bis 2026. Laut den aktuellen Informationen könnte ein vorzeitiger Ausstieg aus diesem Vertrag mit einer Ablösesumme von unter sechs Millionen Euro möglich sein. Leipzig könnte dieses Gerücht nutzen, um Druck auf Werder Bremen auszuüben bezüglich der Verhandlungen um Ole Werner.
Die nächsten Schritte im Transferpoker um Ole Werner werden mit Spannung erwartet, während die Zeit für den Verein drängt, eine geeignete Lösung zu finden.



