Heute ist der 19.10.2026, und in Leipzig, der pulsierenden Metropole im Herzen Deutschlands, brodelt es gewaltig. Die Stadt bereitet sich auf eine Reihe von Veranstaltungen vor, die sich gegen Rechtsextremismus, Hass und Antisemitismus richten und für eine starke, demokratische Gesellschaft eintreten. Es ist eine Zeit des Engagements und der Solidarität, und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Die Menschen hier haben ein deutliches Zeichen gesetzt: Sie stehen auf für ihre Werte!

Im Oktober 2026 sind bundesweit zahlreiche Demonstrationen, Kundgebungen und Online-Veranstaltungen geplant. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen, die uns alle betreffen: Demokratie und Menschenrechte. Von Baden-Württemberg über Bayern bis hin zu Sachsen ist der Widerstand gegen rechtes Gedankengut und für eine offene Gesellschaft zu spüren. Die Terminübersicht ist umfangreich und wird kontinuierlich aktualisiert – auch kurzfristige Änderungen sind nicht ausgeschlossen.

Termine und Veranstaltungen in Leipzig

In Leipzig selbst wird es im Rahmen der Antifa-Wochen vom 16. bis 31. Oktober eine Reihe von Veranstaltungen geben, die sich intensiv mit der rechten Szene und deren Aktivitäten auseinandersetzen. Am 17. Oktober beispielsweise steht eine große Demonstration unter dem Motto „Ungebrochen – gegen den rechten Normalzustand“ an. Diese wird begleitet von weiteren Veranstaltungen und Kundgebungen, die darauf abzielen, ein starkes Zeichen gegen die Normalisierung rechter Ideologien zu setzen.

Eine weitere bedeutende Veranstaltung wird am 24. Oktober stattfinden: eine Anti-Abschiebe-Demo am Flughafen Leipzig/Halle. Hier wird klar, dass die Menschen nicht nur für eine bunte, vielfältige Gesellschaft eintreten, sondern auch gegen die oft unmenschlichen Praktiken, die im Rahmen von Abschiebungen stattfinden. Es ist eine Gelegenheit, sich zu solidarisieren und der Stimme der Unterdrückten Gehör zu verschaffen.

Online-Veranstaltungen und Aktionen

Für diejenigen, die nicht persönlich an den Demonstrationen teilnehmen können, gibt es auch eine Fülle an Online-Veranstaltungen. Am 8. Oktober beispielsweise fand ein Webinar zum Thema „Stammtischparolen im Sportverein“ statt, wo Teilnehmer lernten, wie sie mit rassistischen Äußerungen umgehen können. Diese digitalen Formate sind eine großartige Möglichkeit, um sich zu vernetzen und Informationen auszutauschen, auch wenn man nicht vor Ort sein kann. Das gleiche gilt für das Deutschlandweite Neuentreffen „AfD Verbot Jetzt“ am 13. Oktober – ein weiterer Schritt, um die Sichtbarkeit und die Forderungen der Protestbewegung zu stärken.

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Im Kontext dieser Proteste ist es wichtig, auch die Ursachen zu betrachten. Anlass für viele der Demonstrationen waren die umstrittenen Veranstaltungen der AfD in den letzten Jahren, die immer wieder zu Gegendemonstrationen führten. Politikwissenschaftler und viele Bürger sehen in der AfD eine Gefahr für die Demokratie. Diese Sorgen werden nicht unbegründet laut ausgesprochen, insbesondere nach der Unterstützung, die die Partei von einflussreichen Persönlichkeiten erhielt.

Ein Blick in die Zukunft

Die Proteste, die wir derzeit erleben, sind Teil einer größeren Bewegung, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und darüber hinaus zu beobachten ist. Diese „dritte Welle prodemokratischer Proteste“ ist laut der Protestforscherin Lisa Bogerts ein Zeichen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht gewillt sind, die rechte Rhetorik und Ideologie unkommentiert hinzunehmen. Sie fordern eine klare Haltung gegen den Rechtsruck und zeigen, dass sie für eine demokratische Zukunft kämpfen wollen, die Vielfalt und Toleranz fördert. Das ist nicht nur bemerkenswert, sondern auch notwendig.

In diesem Sinne, liebe Leipzigerinnen und Leipziger, gibt es viel zu tun. Lasst uns gemeinsam für eine bunte und vielfältige Gesellschaft einstehen! Ob auf der Straße, online oder in den eigenen vier Wänden – jede Stimme zählt!