Mendelssohn-Festtage im Gewandhaus: Konzert zum 100-jährigen Jubiläum des Kirchenmusikalischen Instituts der HMT Leipzig
Am 3. November 2026 wird der Große Saal des Gewandhauses zu Leipzig zum Schauplatz eines besonderen musikalischen Ereignisses: Das Hochschulsinfonieorchester der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig lädt um 19:30 Uhr zu einem Konzert im Rahmen der Mendelssohn-Festtage ein. Ein Konzert, das nicht nur den Ehrentag des berühmten Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy würdigt, sondern auch gleichzeitig das Jubiläum von 100 Jahren Kirchenmusikalischem Institut der HMT feiert. Ein doppelter Grund, um die besten Plätze zu sichern!
Felix Mendelssohn, der am 4. November 1847 verstarb, war nicht nur der Gründer der HMT, sondern auch eine Schlüsselfigur in der Musikwelt des 19. Jahrhunderts. Seine Leidenschaft und sein Talent haben Generationen von Musikern inspiriert. Das Konzert bietet die Möglichkeit, sich an sein Erbe zu erinnern und sich von seinen Werken mitreißen zu lassen. Auf dem Programm stehen unter anderem die sinfonische Dichtung „Les Préludes“ von Franz Liszt, das Konzert für Orgel, Knabenchor und Orchester von Walter Braunfels sowie Mendelssohns eindrucksvolle 5. Sinfonie, auch bekannt als „Reformationssinfonie“. Das ist ein echtes Fest für die Ohren!
Ein Fest der Klänge
Die musikalische Leitung übernimmt der talentierte Prof. Matthias Foremny, und die Meisterklassenstudierenden der HMT werden als Solisten der Orgelwerke auf der Bühne stehen. Besonders erwähnenswert ist der Beitrag des GewandhausKinderchors, der dem Konzert einen besonderen Charme verleihen wird. Für alle, die unter 30 sind, gibt’s mit der KlassikMatch Card von Oper und Gewandhaus eine Ermäßigung. Karten sind für 16 Euro erhältlich, plus Vorverkaufsgebühr. Und für alle, die ermäßigte Tickets benötigen, ist die Gewandhauskasse unter 0341/1270-280 die richtige Anlaufstelle.
Das Mendelssohn-Festival, das jährlich rund um den 4. November gefeiert wird, ist eine wunderbare Möglichkeit, sich in die Welt von Mendelssohns Musik zu vertiefen. Organisiert von der Mendelssohn-Stiftung und dem Gewandhaus zu Leipzig, bietet das Festival ein reichhaltiges Programm, das Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Führungen und Gespräche umfasst. Es wird von der erfahrenen Elena Bashkirova kuratiert und hebt die bedeutenden Beiträge Mendelssohns als Komponist, Dirigent und Pianist hervor. Highlights sind Konzerte im originalen Wohnhaus Mendelssohns und mit dem Gewandhausorchester, das er zwölf Jahre lang leitete.
Ein Blick in die Geschichte
Die Geschichte von Felix Mendelssohn Bartholdy ist faszinierend. Geboren 1809 in Hamburg in eine wohlhabende Familie, zog er im Alter von erst zwei Jahren nach Berlin, wo er aufwuchs und seine musikalische Ausbildung erhielt. Schon als Kind zeigte er außergewöhnliches Talent und gab sein erstes öffentliches Konzert im Alter von neun Jahren. Mendelssohn war nicht nur ein brillanter Komponist; er war auch ein leidenschaftlicher Dirigent und Pianist, der die Musikwelt nachhaltig prägte. Besonders prägend war seine Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bachs Werken, die er mit großem Erfolg aufführte und die ihm viel Anerkennung einbrachten.
Sein Lebensweg führt über bedeutende Städte und Freundschaften mit Größen wie Goethe, Rossini und Berlioz. Mendelssohn hatte einen außergewöhnlichen Einfluss auf die Musik seiner Zeit und wurde 1835 zum Kapellmeister des Gewandhauses in Leipzig berufen. Dort hinterließ er ein bleibendes Erbe, das bis heute in den Hallen des Gewandhauses und darüber hinaus zu spüren ist. Sein plötzlicher Tod mit nur 38 Jahren hinterließ eine Lücke, die schmerzlich zu spüren war, und am 8. November 1847 fand ein Gedächtniskonzert zu seinen Ehren im Gewandhaus statt. Mendelssohn, der als einer der bedeutendsten Musiker seiner Zeit gilt, wird immer in den Herzen der Menschen weiterleben, die seine Musik lieben und schätzen.
