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In Sachsen ist das Thema Sucht ein drängendes Anliegen, das nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Kinder stark betrifft. Wie dresden.de berichtet, haben Kinder von suchtkranken Eltern ein sechsfach höheres Risiko, selbst an einer Sucht zu erkranken. Um diesem Problem entgegenzuwirken, engagiert sich das Amt für Gesundheit und Prävention mit einer besonderen Initiative.

Seit vier Jahren läuft die Podcast-Reihe „Was mich stark macht“, die in Zusammenarbeit mit der Radebeuler Sozialprojekte gGmbH ins Leben gerufen wurde. Diese Reihe ist Teil des vom GKV-Bündnis für Gesundheit geförderten Projekts „Prävention für Kinder suchtkranker Eltern (COA-Aktionsjahre)“. Der Fokus liegt auf der Stärkung von Eltern und Kindern sowie der Verbesserung des Zusammenhalts in betroffenen Familien.

Ein Blick in die Therapie

In der neunten Folge des Podcasts erhält man spannende Einblicke in den Therapiealltag der Fachklinik „Heidehof“ bei Moritzburg. Hier haben suchtkranke Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder während der stationären Therapie mitzubringen. Im Rahmen des Morgenkreises arbeiten die kleinen Patienten im Alter von drei bis sechs Jahren an Themen wie Freundschaft und Familie, was eine wertvolle Unterstützung für ihre emotionale Entwicklung darstellt.

Der Podcast widmet sich auch der Resilienzstärkung – einem Ansatz, der den Kindern helfen soll, besser mit der Suchterkrankung eines Elternteils umzugehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Herausforderungen, die für die Eltern bestehen, wenn es darum geht, ihre eigene Sucht zu erkennen und Hilfe anzunehmen. Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, offen über Sucht zu sprechen, denn das Verschweigen belastet die Kinder zusätzlich und erhöht das Risiko für eigene psychische Erkrankungen.

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Hilfsangebote in Dresden

Die neunte Folge des Podcasts und weitere Ausgaben sind auf der Website des Projekts verfügbar. Für Eltern, die Unterstützung benötigen, gibt es in Dresden zahlreiche Hilfsangebote. Die Suchtberatungs- und Behandlungsstellen in der Stadt bieten kostenfreie und anonyme Beratung an – eine wertvolle Ressource für alle, die sich in einer schwierigen Lage befinden.

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Ein gutes Händchen zu haben in der Aufklärung und Prävention ist essenziell. Mit diesem Ansatz wird versucht, die Familien zu stärken und den Teufelskreis der Sucht zu durchbrechen. Das Thema betrifft uns alle und ist von enormer gesellschaftlicher Relevanz. Daher kann man nur dazu aufrufen, die Angebote und Ressourcen, die es in Dresden gibt, in Anspruch zu nehmen und aktiv darüber zu sprechen.