Alexander Zickler: Vom Bundesliga-Star zum Trainer bei RB Leipzig
Heute ist der 25.10.2026, und wir blicken auf eine interessante Figur im deutschen Fußball: Alexander Zickler. Geboren am 28. Februar 1974 in Bad Salzungen (damals DDR), hat dieser Mann eine eindrucksvolle Karriere hinter sich. Auf den ersten Blick mag man denken, ach ja, ein weiterer Spieler, der in der Bundesliga aktiv war. Doch Zickler ist mehr als das – er ist ein Stück Fußballgeschichte und hat sich in verschiedenen Rollen einen Namen gemacht.
Mit einer Körpergröße von 189 cm war Zickler vor allem im Sturm aktiv. Seine Fußballreise begann in der Jugend von Dynamo Dresden, wo er von 1980 bis 1992 das ABC des Fußballs lernte. Im Alter von 18 Jahren erhielt er schließlich seinen Profivertrag, und damit nahm sein aufregendes Abenteuer im deutschen Fußball seinen Lauf.
Von Dresden zu Bayern: Ein Aufstieg
Sein Bundesliga-Debüt feierte er am 23. Oktober 1992 für Dynamo Dresden gegen den 1. FC Nürnberg. Ein Auftritt, der, so könnte man sagen, den Grundstein für seine weitere Karriere legte. Bei Dynamo kam er auf 18 Spiele und erzielte drei Tore, doch der große Wurf folgte mit seinem Wechsel zum FC Bayern München im Juli 1993. Unter den scharfen Augen von Trainer Ottmar Hitzfeld entwickelte sich Zickler zu einem wichtigen Bestandteil des Teams. In seinen zwölf Jahren bei den Bayern bestritt er über 300 Pflichtspiele und gewann eine beeindruckende Sammlung von 19 Titeln, darunter sieben deutsche Meisterschaften und die Champions League 2001.
Wie oft hat man in der Fußballgeschichte von Spielern gehört, die in einem entscheidenden Moment glänzen? Zickler war genau so ein Spieler. Im Champions-League-Finale 2001 wurde er eingewechselt und verwandelte seinen Elfmeter im Elfmeterschießen – ein Moment, der in die Geschichtsbücher einging. Doch Zicklers Karriere war nicht nur von Triumphen geprägt. Verletzungen, wie der Tumor am Schienbein, sorgten dafür, dass er die Weltmeisterschaft 2002 verpasste. Komisch, nicht? Ein Spieler, der den deutschen Fußball so geprägt hat, blieb bei einem großen Turnier außen vor.
Erfolge in Österreich und der Rückkehr nach Deutschland
Nach seiner Zeit bei Bayern zog es Zickler nach Österreich zu Red Bull Salzburg, wo er erneut in Topform aufblühte. In der Saison 2006/07 wurde er mit 22 Toren österreichischer Torschützenkönig und half seinem Team, die Meisterschaft zu gewinnen. Zickler war nicht nur ein Torjäger, sondern auch ein echter Teamplayer. Bei Salzburg, später auch beim LASK Linz, zeigte er, dass er auch als Kapitän ein Vorbild sein konnte.
Sein Weg führte ihn schließlich zurück nach Deutschland, und im September 2022 fand er sich als Co-Trainer bei RB Leipzig wieder. Ein Schritt, der vielleicht nicht der letzte in seiner Fußballreise war. Man kann nur spekulieren, was die Zukunft für ihn bereithält, aber eines ist sicher: Zickler hat noch viel zu geben.
Ein Mann des Fußballs
Zickler ist nicht nur ein ehemaliger Spieler, sondern auch ein Trainer, der sein Wissen und seine Leidenschaft für den Fußball weitergibt. Nach seiner aktiven Karriere war er in verschiedenen Rollen bei Red Bull Salzburg engagiert, bevor er die Trainerbank bei Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund betrat. Es ist diese Vielseitigkeit, die ihn zu einer interessanten Persönlichkeit im heutigen Fußball macht – immer auf der Suche nach der nächsten Herausforderung.
Und wie sieht es mit seiner Familie aus? Sein Stiefsohn Jakob Zickler, geboren 2006, scheint ebenfalls das Fußball-Gen geerbt zu haben. Vielleicht wird er eines Tages in die Fußstapfen seines Stiefvaters treten und wir werden einen weiteren Zickler auf den großen Bühnen des Fußballs sehen.
Alexander Zickler, ein Name, der in den Köpfen vieler Fans bleibt. Ein Spieler, der Höhen und Tiefen erlebt hat, der die Fans mit seinen Toren und seinem Spiel begeistert hat und der jetzt als Trainer sein Wissen weitergibt. Ein echter Fußballer durch und durch – und wer weiß, was die Zukunft noch für ihn bereithält.
