Heute ist der 13.05.2026 und wir befinden uns im Herzen von Leipzig, doch unser Blick wandert ein Stück weiter nach Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt. Dort hat ein Einfamilienhaus, das 1984 erbaut wurde, eine bemerkenswerte Wandlung durchlebt. Nach Jahren des Heizungsfrusts mit einer Kohle-Schwerkraftanlage und einer Ölheizung, die erst 2011 durch einen neuen Ölkessel ersetzt wurde, ist das Haus nun energetisch saniert und bereit für die Zukunft. Die Entscheidung, auf eine Wärmepumpenkaskade zu setzen, ist dabei nicht nur clever, sondern auch zeitgemäß.
Die Installation von zwei aroTHERM plus VWL 75/8.1 A Luft/Wasser-Wärmepumpen von Vaillant ist ein Highlight dieses Umbaus. Mit einer Gesamtwohnfläche von 200 m² versprechen die beiden Wärmepumpen, die bei Bedarf entweder einzeln oder gemeinsam arbeiten, eine erhebliche Effizienzsteigerung. Vor allem die Aussicht, die Heizkosten von ca. 3.500 Euro auf etwa die Hälfte zu senken, ist ein Grund zur Freude. Na, wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist!
Ein durchdachtes System
Die Wärmepumpenkaskade ist mit einer Heizleistung von jeweils 7 kW ausgelegt und versorgt das Haus nicht nur mit der nötigen Wärme, sondern auch mit warmem Wasser. Hier kommt der 250-Liter-Speicher (Vaillant uniSTOR plus VIH RW 250/2 B) ins Spiel, der für die Warmwasserbereitung sorgt. Zudem wurde ein 200-Liter-Pufferspeicher (VPS R 200/1 B) installiert, um überschüssige Wärme zu speichern. Wenn das nicht nach einem durchdachten System klingt, dann weiß ich auch nicht weiter.
Die Steuerung erfolgt über den Systemregler sensoCOMFORT 720, der die Heizleistung ganz nach der Außentemperatur anpasst. Das ist nicht nur clever, sondern auch äußerst praktisch. Und für diejenigen, die gerne alles im Blick haben, ermöglicht das Internetmodul VR 940f einen Monitoring-Zugang über die myVAILLANT App. Einfach genial, oder? Es ist fast so, als könnte man sein Zuhause von überall steuern – einfach ein paar Klicks und schon läuft alles rund.
Ein Schritt in die Unabhängigkeit
Doch das Ende dieser Reise ist noch nicht in Sicht. Die Planung einer Photovoltaik-Anlage steht ebenfalls auf der Agenda. Dies würde nicht nur die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern weiter stärken, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – ein wichtiges Anliegen, das in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Entscheidung für die Wärmepumpen fiel nicht zuletzt wegen der Störanfälligkeit der alten Heizsysteme und dem Wunsch, langfristig Kosten zu sparen.
Ein weiterer erfreulicher Aspekt? Die Förderung von 55 % für den Heizungstausch, was in diesem Fall insgesamt 16.000 Euro Zuschuss bedeutet. Eine schnelle Auszahlung nach Antragstellung im Mai hat den Prozess zusätzlich erleichtert. Und das alles in nur vier Arbeitstagen! Man könnte fast sagen, dass die Prillwitz Haustechnik GmbH hier ein kleines Wunder vollbracht hat.
So geht die Energiewende ganz konkret voran. Nicht nur in großen Projekten, sondern auch in kleinen, feinen Einfamilienhäusern. Hier wird der ganz persönliche Beitrag zum Klimaschutz geleistet, und das mit einer ordentlichen Portion Weitsicht und Planung. Freuen wir uns auf die kommenden Entwicklungen in Bad Lauchstädt und darüber hinaus – denn die Zukunft gehört den Innovatoren und Umdenkern.



