Heute ist der 12.05.2026 und in Leipzig, der Stadt, die wie keine andere für ihre kreative Energie steht, passiert gerade etwas ganz Spannendes. Vom 22. bis 25. Mai 2026 wird die Galerie KK5 das 33. Wave-Gotik-Treffen (WGT) begleiten. Das ist nicht einfach nur ein Event, das ist ein großes Fest, das die dunkle, aber faszinierende Welt der Goth- und Subkulturen zelebriert. Und die Galerie hat sich einiges einfallen lassen!
In diesen vier Tagen wird das Ausstellungsprogramm für Aufregung sorgen, denn die Galerie öffnet nicht nur ihre Türen, sondern auch ihre Gedanken mit erweiterten Öffnungszeiten und besonderen Sonderführungen. Es ist, als würde die Kunst selbst mit den Besuchern sprechen wollen. Die zentrale Ausstellung „… aber war stets gut informiert“ von Bernhard Schipper wird dabei ein Highlight sein. Hier wird die Neuen Sorbischen Kunst (NSK) thematisiert – eine Werkschau, die verschiedene Phasen dieser fiktiven Arbeitsgruppe beleuchtet, die schließlich zur realen Künstlergruppe „NSK Lipsk“ überging. Schipper geht so tief, dass er ostdeutsche und sorbische Mythen dekonstruiert und visuelle Codes an die Wand wirft, die für urbane Szenen und Subkulturen von Bedeutung sind.
Künstlerische Entdeckungsreise
Am 24. Mai 2026 um 15 Uhr wird es dann richtig spannend: Eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Bernhard Schipper und Alexander Pehlemann (Zonic) steht auf dem Programm. Hier wird es um die Verbindungen von Kunst und gesellschaftlicher Kritik gehen – ein Thema, das in Leipzig immer aktuell ist. Im oberen Galeriestockwerk wartet zudem die Ausstellung „Dezenter Widerstand“ auf die Besucher. Diese Schau präsentiert subtile DDR-Kritik in Kunstform und lässt uns auf Bühnenmodelle von Axel Pfefferkorn und Holzstiche von Peter Pfefferkorn blicken – Gesellschaftskommentare, die zum Nachdenken anregen. Die Galerie befindet sich in der Käthe-Kollwitz-Straße 50, 04109 Leipzig, und ich kann nur sagen: Das sollte man sich nicht entgehen lassen!
Die Verbindung von Kunst und Subkultur ist hier auf das Beste gelungen. Man spürt förmlich, wie die Wände der Galerie mit den Geschichten der Menschen, die sie durchqueren, lebendig werden. Leipzig hat einfach diesen besonderen Spirit, der Kunst und Leben miteinander verwebt. Es ist eine Stadt, in der jede Ecke, jeder Schritt das Potenzial hat, einen neuen Gedankengang in Gang zu setzen. Hier wird nicht nur geschaut – hier wird gefühlt, erlebt und diskutiert.
Ein Ort des Dialogs
Die Galerie KK5 ist mehr als nur ein Ausstellungsraum. Sie ist ein Ort, an dem Dialog und Diskurs großgeschrieben werden. Die Sonderführungen bieten die Möglichkeit, direkt in die Gedankenwelt der Künstler einzutauchen. Die Besucher können Fragen stellen, Meinungen austauschen und vielleicht auch die eigenen Vorstellungen von Kunst überdenken. Das ist ein Erlebnis, das weit über das bloße Betrachten von Kunst hinausgeht.
Die bevorstehenden Tage versprechen eine Mischung aus nachdenklichen Momenten und kreativen Einflüssen, die man in dieser Form nur selten findet. Leipzig ist bereit, seine kulturellen Schätze zu teilen – und das auf eine Art und Weise, die sowohl die altehrwürdige Geschichte der Stadt als auch die pulsierende Gegenwart widerspiegelt. Seid also dabei, wenn Kunst und Subkultur zu einem unvergesslichen Erlebnis verschmelzen!



