Am 31. Oktober 2026 verwandelt sich das Budde-Haus in Leipzig-Gohlis in ein wahrhaft unheimliches „Geisterschloss“. Von 15:00 bis 18:00 Uhr wird dort ein Halloween-Fest gefeiert, das nicht nur für Grusel-Fans ein absolutes Muss ist. Hier wird das Gelände in ein schauriges Reich der Kreativität und Fantasie verwandelt, und es wird der Abschluss des diesjährigen Gruselgeschichten-Wettbewerbs „Unheimlich gute Umweltgeister“ gefeiert. Wer schon immer mal in eine Geschichte eintauchen wollte, in der Geister nicht nur für Angst, sondern auch für den Schutz der Umwelt kämpfen, ist hier genau richtig.

Über 100 Geschichten wurden eingereicht, und einige der besten werden während des Festes ausgestellt und vorgelesen. Das Ganze wird durch eine Reihe von Aktivitäten ergänzt, die sowohl Kinder als auch Erwachsene in den Bann ziehen werden. Von Halloween-Basteleien über ein „Hörror“-Zimmer bis hin zum „Saal des Schauderns“ – hier gibt es viel zu entdecken. Und für diejenigen, die nach einem schaurigen Snack suchen, erwartet sie der „Biergarten der Hölle“, wo Speisen und Getränke am Lagerfeuer serviert werden. Wer mag, kann sich auch auf die Auftritte von zwei „Müllmonstern“ freuen, die später am Abend für Aufsehen sorgen werden. Und das Beste? Der Eintritt ist frei, Spenden für die Veranstaltung sind jedoch herzlich willkommen.

Ein Wettbewerb mit Herz für die Umwelt

Das Budde-Haus veranstaltet den Grusel-Wettbewerb bereits zum sechsten Mal und hat sich dieses Jahr ein spannendes Thema ausgesucht: Unheimlich gute Umweltgeister, die den kleinen und großen Herausforderungen unserer Zeit begegnen. Die Geschichten sollen auf kreative Weise auf Themen wie Klimaerwärmung, Artensterben oder sogar Weltraumschrott aufmerksam machen. Es geht darum, wie diese Geister, Wesen oder Monster aktiv zum Schutz der Umwelt beitragen können – und das alles in einem gruseligen Gewand! Einsendeschluss war der 30. September 2026, und die Ausschreibung sowie die Teilnahmebedingungen sind auf der Webseite des Budde-Hauses zu finden.

Bei all dem Spaß und der Kreativität ist es wichtig, dass die Geschichten auch einen nachhaltigen Gedanken transportieren. Das Budde-Haus hat sich im Rahmen seines Jahresprojekts „MACH WAS DRAUS – Ein umweltfreundliches Aktionsjahr“ dem Thema Umweltschutz verschrieben. Hier schließt sich der Kreis: Die kleinen Geister, die auf den Seiten der Geschichten lebendig werden, inspirieren uns dazu, selbst aktiv zu werden und über unser Konsumverhalten nachzudenken.

Nachhaltigkeit und bewusster Konsum

In einer Welt, die oft von Überkonsum geprägt ist, sind solche Initiativen mehr als notwendig. Die „Kauf-Nichts-Liste“ etwa hilft uns, bewusste und nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen – sei es in der Kita oder im eigenen Alltag. Sie regt zum Nachdenken an: Was macht uns eigentlich glücklich? Welche Formen des Konsums sind wirklich sinnvoll? Und wie viel Konsum ist für unseren Planeten tragbar? Hier werden Strategien vorgestellt, die uns helfen, weniger und besser zu konsumieren. Die drei „R“ – Reduce, Reuse, Recycle – sind nur der Anfang. Auch Konzepte wie Refuse, Repair und Rethink sind Teil dieser wichtigen Diskussion.

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Das Halloween-Fest im Budde-Haus wird also nicht nur ein schauriges Vergnügen für alle sein, sondern auch ein Anlass, um über wichtige Themen nachzudenken. Die Geister, die wir dort treffen, könnten uns dazu inspirieren, selbst ein bisschen „unheimlich gute Umweltgeister“ zu werden. Wer weiß, vielleicht steckt in jedem von uns ein kleiner Umweltbewahrer, der nur darauf wartet, geweckt zu werden.