Im Herzen von Leipzig tut sich gerade richtig was. Das Biotechnology Centre von Kerry, das vor einem Jahr seine Pforten geöffnet hat, zieht eine erste Bilanz und die kann sich sehen lassen! Auf beeindruckenden 10.000 Quadratmetern bündeln die Teams ihre Kräfte für die Enzymforschung und -entwicklung. Von Enzyme Discovery bis hin zu Bioinformatik – hier wird alles unter einem Dach vereint. Und das Beste daran? Der Standort ist nicht nur ein einfacher Forschungsort, sondern ein lebendiger Ort des Austauschs und der Innovation.

Kerry hat 2022 c-LEcta übernommen und das Unternehmen schrittweise integriert, ohne dabei den Leipziger Standort aufzulösen. Stattdessen wird hier ein richtiges Kompetenzzentrum für Enzyme entwickelt. Im ersten Jahr konnten die Forscher bereits 17.500 Enzyme automatisiert untersuchen! Das klingt fast nach Science-Fiction, ist aber die Realität in Leipzig. Die ENESYZ-Plattform, die nun cloudbasiert ist, ermöglicht es den Teams an verschiedenen Kerry-Standorten, die Analyse- und Entwicklungswerkzeuge zu nutzen – ein echter Fortschritt!

Innovationen und neue Produkte

Im Innovationszentrum gibt es nicht nur ein reges Treiben in der Forschung, sondern auch spannende Produktentwicklungen. So wurde CellTrypase als erstes Produkt direkt aus dem neuen Zentrum heraus ins Leben gerufen. Und dann ist da noch Denarase High Salt, das speziell zur Entfernung von DNA-Rückständen in der Biopharmaproduktion unter schwierigen Bedingungen entwickelt wurde. Kerry hat dieses Produkt bereits an 108 Interessenten zur Erprobung ausgeliefert. Ein echter Hit!

Ein weiteres Highlight ist Acrylerase, ein Amidase-Enzym, das die Acrylamidbildung in Kaffee und Kaffeeersatzprodukten reduzieren soll. Laut Kerry hat die EFSA dem Produkt eine positive wissenschaftliche Sicherheitsbewertung erteilt! Damit wird ein wichtiger Schritt in Richtung sicherer und nachhaltiger Lebensmittelproduktion gemacht. Die Entwicklungen gehen sogar noch weiter: Kerry arbeitet an der gezielten Süßewahrnehmung in laktosefreien Milchprodukten und an Backwaren, die länger haltbar sind, ohne dass der Geschmack darunter leidet. Da wird einem ganz schwindelig von den vielen Möglichkeiten!

Ein Netzwerk für die Zukunft

Kerry hat nicht nur ein starkes Team, sondern auch die Vision, den Standort als Plattform für Austausch und gemeinsame Entwicklungsprojekte zu etablieren. In Zeiten, in denen Lebensmittel-, Getränke- und Biotechnologiehersteller unter Druck stehen, ihre Produktionskosten zu senken und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, positioniert sich Kerry mit seinen Enzymen als zentrale Innovationstechnologie. Das ist nicht nur wichtig für die Firmen, sondern auch für unsere Umwelt.

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Und die Resonanz? Im ersten Jahr haben mehr als 400 externe Gäste das Zentrum besucht und an fünf größeren Branchenveranstaltungen teilgenommen. Das zeigt, wie stark das Interesse an den Entwicklungen in Leipzig ist. Kerry möchte sein Biotechnologie-Netzwerk weiter nutzen, um gemeinsam mit seinen Kunden Lösungen zu entwickeln, die den sich wandelnden regulatorischen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Das klingt nach einer ehrgeizigen, aber auch sehr spannenden Zukunft!

Ein Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist die Unterstützung durch Fördermöglichkeiten, die in der Bioökonomie zur Verfügung stehen. Das Antragsverfahren für neue Projekte besteht aus mehreren Phasen, und es ist wichtig, gut durchdachte Projekte einzureichen, die innovative Ansätze beinhalten. In dieser dynamischen Szene ist es entscheidend, am Puls der Zeit zu bleiben und die richtigen Partner zu finden.

Der Standort Leipzig entwickelt sich also mehr und mehr zu einem Hotspot für biotechnologische Innovationen. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie erfolgreich Kerry mit seinem integrativen Ansatz ist und welche Produkte vielleicht schon bald auf den Markt kommen werden. Eines ist sicher: Hier wird mit Leidenschaft geforscht und entwickelt – und das spürt man förmlich!