Zwei neue Stiftungen in Sachsen stärken Demokratie und zivilgesellschaftliches Engagement
In Sachsen gibt es immer wieder Grund zur Freude, vor allem wenn es um das zivilgesellschaftliche Engagement geht. So wurden kürzlich gleich zwei neue gemeinnützige Stiftungen anerkannt – ein echter Lichtblick! Die „Stiftung 23 – Grundrechte für alle“ hat sich die Förderung der Wahrung von Grundrechten und die Verteidigung der Demokratie auf die Fahnen geschrieben. Das ist gerade in der heutigen Zeit, wo die Demokratie oft auf der Kippe steht, ein wichtiges Anliegen. Die andere Stiftung, „Stiftung Wege aus Trauma – Orientierung und Hilfe“, setzt sich für Opfer von Straftaten sowie Flüchtlinge und Kriegsopfer ein. Beide Initiativen erhalten Unterstützung von der Landesdirektion Sachsen (LDS) und sind auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir alle aktiv werden!
Landtagspräsident Alexander Dierks hat bei der Anerkennung der Stiftungen betont, dass solche Initiativen einen wertvollen Beitrag zur Demokratie leisten und Ausdruck zivilgesellschaftlichen Engagements sind. Man könnte sagen, hier wird das Herz der Zivilgesellschaft sichtbar! Stiftungen sind in Sachsen schon lange eine Tradition – insgesamt gibt es aktuell 714 Stiftungen, wovon 471 gemeinnützig sind. Und die Zahl wächst: Bis Ende September 2026 dürften zusätzlich 26 Stiftungen hinzukommen, unter denen 14 ebenfalls als gemeinnützig anerkannt werden.
Stiftungen mit Tradition und Weitblick
Die älteste noch bestehende Stiftung Sachsens ist die „Kurfürst Moritz fromme Stiftung zu Glashütte“, die bereits 1543 ins Leben gerufen wurde. Sie fördert die Erziehung von Kindern, insbesondere im Kindergartenalter. Was für eine schöne Tradition! In den letzten Jahrzehnten hat sich das Stiftungswesen jedoch stark gewandelt. Viele Stiftungen, etwa 550, wurden erst seit 1991 gegründet. Sie engagieren sich in einer Vielzahl von Bereichen, von Bildung und Wissenschaft bis hin zu Kunst und Kultur – die häufigsten Zwecke gemeinnütziger Stiftungen in Sachsen.
Die LDS hat die Aufgabe, die Stiftungen zu überwachen und sicherzustellen, dass sie ihren Satzungszweck erfüllen. Das klingt nach einer Menge Verantwortung! Besonders spannend ist, dass es Ewigkeitsstiftungen gibt, die ihre Ziele dauerhaft aus den Erträgen des Grundstockvermögens finanzieren, während Verbrauchsstiftungen ihr Vermögen innerhalb eines festgelegten Zeitraums für den Stiftungszweck verwenden dürfen. Ein echtes Spannungsfeld, das zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten für Stiftungen sind.
Die Vielfalt der Stiftungen in Sachsen
Die Stiftungen in Sachsen sind ein bunter Mix aus sozialen Diensten, Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und sogar Naturschutz. Wenn man sich die Daten anschaut, wird einem klar, wie wichtig diese Institutionen für das soziale Gefüge sind. Die Stiftungsdichte liegt bei 17,0 Stiftungen je 100.000 Einwohner*innen – das ist im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 32,4 nicht gerade viel. Aber dennoch: Hier gibt es acht Bürgerstiftungen, die das Gütesiegel des Bündnisses der Bürgerstiftungen Deutschlands tragen. Das ist doch mal ein Grund zur Freude!
Die Landesdirektion Sachsen hat die Aufgabe, die Stiftungen im Stiftungsverzeichnis zu führen und bietet zudem Informationen sowie persönliche Beratung zur Errichtung einer rechtsfähigen Stiftung an. Wenn man also mit dem Gedanken spielt, eine eigene Stiftung zu gründen, findet man hier Unterstützung. Die Vielfalt der Stiftungen, die wir in und um Städte wie Chemnitz, Dresden und Leipzig begegnen, ist ein Zeichen des Engagements der Menschen vor Ort. Und das ist es, was unsere Gesellschaft stark macht – das Miteinander, das Engagement für andere!
